Fußball-Bezirksliga: Richtungsweisende Spiele für Varl und Espelkamp

„Sieben Punkte wären ein ordentliches Polster“

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Steffen Wegehöft gibt gegen Muckums Dennis Grützmacher alles. Auch gegen den TuS Lohe soll eine kompakte Defensive ein Schlüssel zum Erfolg sein.

Varl/Espelkamp - Von Melanie Russ. Den Fußball-Bezirksligisten Union Varl und FC Pr. Espelkamp stehen morgen zwei richtungsweisende Spiele bevor. Während die Varler im Abstiegskampf mit einem Dreier gegen den TuS Lohe einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen könnten, könnten die Preußen im Spitzenspiel gegen den VfL Holsen den zweiten Platz zurückerobern und – viel wichtiger – blieben in Schlagdistanz zu Spitzenreiter Jöllenbeck. Beide Mannschaften treten um 15 Uhr auf eigenem Platz an.

Bei Union Varl herrschte unter der Woche gute Stimmung. „Jeder war froh, dass wir wieder gewonnen haben“, so Trainer Sebastian Numrich. Zumal es ein ganz wichtiger 2:0-Sieg gegen den direkten Konkurrenten FC Muckum war. Die Begegnung morgen gegen Lohe ist wieder so ein „Sechs-Punkte-Spiel“. Gewinnen die Varler, hätten sie sieben Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. „Das wäre schon ein ordentliches Polster“, sagt Numrich, will sich aber noch auf keine Rechenspiele bezüglich des Klassenerhalts einlassen. „Erstmal müssen wir gegen Lohe gewinnen.“

Dass das keine ganz leichte Aufgabe ist, musste Varl im Hinspiel schmerzlich erfahren, als Lohe einen 0:2-Rückstand in den letzten zehn Minuten noch in ein Unentschieden ummünzte. „Wir haben einen richtig gutes Spiel gemacht, aber unsere vielen Chancen nicht genutzt“, blickt Numrich zurück. Das soll sich im zweiten Aufeinandertreffen ändern. Der Varler Trainer sieht durchaus Grund zum Optimismus, denn die Voraussetzungen haben sich geändert. Brach seine Mannschaft in der Hinserie Mitte der zweiten Halbzeit immer wieder ein, spielte sie zuletzt über 90 Minuten stabil und biss sich bis zum Schluss durch.

Um gegen den TuS Lohe als Sieger vom Platz zu gehen, werden die Varler allerdings noch konsequenter agieren müssen als gegen Muckum – sowohl in der Offensive, wo sie zu viele Chancen liegen ließen, als auch in der Defensive, die ein paar gute Chancen des Gegners zuließ und Glück hatte, dass dieser sie nicht zu nutzen wusste. „Lohe wird mit seinen Chancen nicht so leichtfertig umgehen wie Muckum“, weiß Numrich um die Gefährlichkeit der konterstarken Mannschaft, die mit Paul Mattern (elf Tore), Manuel Hejlek (neun Tore) und Julian Harmtmann (sechs Tore) über drei starke Stürmer verfügt. „Die können ein Spiel auch mal allein entscheiden“, ist Numrich gewarnt.

Personell muss der Trainer etwas umstellen. Marcel Rosengarten und Patrick Spreen sitzen eine Gelbsperre ab, Timo Meyer ist aus beruflichen Gründen verhindert, dafür kehrt Sebastian Lange zurück. Stürmer Andre Lange ist nach seiner langen Verletzungspause noch nicht fit genug für 90 Minuten, sitzt aber als Joker auf der Bank.

Auch beim FC Preußen Espelkamp haben sich die dunklen Wolken nach dem Sieg in Häger und der gleichzeitigen Niederlage Jöllenbecks wieder verzogen. Nachdem die Adlerträger die Meisterschaft zwischenzeitlich schon abgeschrieben hatten, sind sie jetzt wieder ganz heiß. Ob sie weiter vom Titel träumen dürfen, wird sich an den nächsten beiden Spieltagen entscheiden. Gewinnen sie morgen gegen Holsen und am Sonntag darauf gegen Jöllenbeck, sitzen sie auf dem Platz an der Sonnen. Verlieren sie, könnte es das mit dem Aufstieg gewesen sein.

Uwe Korejtek ist sich der Schwere der Aufgabe wohlbewusst. Seine Mannschaft müsse eine Top-Leistung abrufen, um erfolgreich zu sein, so der Preußen-Trainer, der inzwischen immerhin wieder einige personelle Alternativen hat. 14 Spieler stehen morgen im Kader. Eine besonders gute Nachricht: Pünktlich zum Start ins schwere Restprogramm steht Stammkeeper Till Wriedt wieder zwischen den Pfosten. Er hat nach seiner Meniskus-Operation zwei Wochen gut trainiert und ist wieder fit.

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