Fußball-Bezirksliga: Preußen klettern mit Derby-Sieg auf Platz zwei

Espelkamp hat leichtes Spiel mit Union Varl

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Die Enttäuschung bei den Varlern saß nach der 0:3-Niederlage gegen Espelkamp tief.

Varl - Von Melanie Russ. „Ich hatte mehr erwartet“, war Preußen Espelkamps Trainer Uwe Korejtek nach der Partie etwas überrascht, dass Union Varl es dem jetzt Tabellenzweiten der Fußball-Bezirksliga bei dessen 3:0 (1:0)-Erfolg gestern Nachmittag nicht schwerer gemacht hatte – zumal im Derby auf eigenem Platz. „Ich hatte mir das schwerer vorgestellt“, so Korejtek. Aber Varl habe von Beginn an auf die Defensive gesetzt. Varls Trainer Sebastian Numrich war dagegen zwar nicht mit dem Ergebnis, wohl aber mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden. Zum Schluss habe die Kraft zwar ein bisschen nachgelassen, das sei aber bei 0:3-Rückstand nicht mehr gravierend gewesen. Numrich: „Das hatten wir schon mal schlimmer.“

In der ersten Halbzeit habe seine Mannschaft den Plan gut umgesetzt. „Wir haben gut verschoben und gut gegen den Ball gearbeitet“, so Numrich, der aber einräumte, dass das erste Gegentor zu einfach gefallen war. Einen von Mario Warkentin hereingebrachten Eckball hatte Varls Keeper Marcel Redeker gerade noch vor Alexandru-Sorin Nistor wegfausten können, im Nachschuss lupfte Daniel Penner den Ball dann aber an Redeker vorbei ins lange Eck.

Den ersten Weckruf hatte Espelkamp schon in der neunten Minute in Richtung Varl geschickt. Stephan Dück setzte den Ball mit einem strammen Schuss aus 18 Metern an den Pfosten. Fünf Minuten später rettete Redeker gegen den frei auf ihn zulaufenden Sven Redetzky.

Eine nennenswerte Varler Chance hatte Jens Meier in der 18. Minute, als er einen Freistoß knapp neben das Preußen-Tor setzte. Keeper Till Wriedt wäre wohl nicht mehr an den Ball herangekommen. Kurz nach dem 0:1 hatte Andre Lange den Ausgleich auf dem Fuß. Alexander Borchard hatte an der Espelkamper Strafraumgrenze den Ball nicht richtig getroffen und ihn Lange direkt vor die Füße fallen lassen. Statt direkt abzuziehen, entschied der sich fürs Dribbling gegen zwei schnell aufgerückte Espelkamper und hob den Ball im Abschluss über das Gehäuse von Wriedt.

Kurz vor dem Pausenpfiff hatten die Gastgeber noch einmal Glück, als Stephan Dück über links frei zum Schuss kam, der Ball aber am langen Pfosten vorbeisegelte.

Wriedt hält

die Null

Die erste Szene nach dem Seitenwechsel gehörte Union Varl. Daniel Penner steckte im gegnerischen Strafraum auf Mario Warkentin durch, der den Ball mit dem rechten Außenrist ins Tor schlenzen wollte, aber an Wriedt hängen blieb (46.). Vier Minuten später hatte Wriedt nach einem scharf hereingetretenen Eckball von Jens Meier wieder die Fingerspitzen am Ball.

Zählbares gab es in der 53. Minute auf der anderen Seite. Patrick Rossel passte von der Varler Torauslinie in den Fünf-Meter-Raum, wo Sven Redetzky nur noch zum verdienten 2:0 einschieben musste. Vier Minuten später machte er für Sascha Manske Platz, der mit seiner ersten Aktion zum 3:0 für Preußen erhöhte. Danach nahmen die Gäste den Druck etwas heraus und verlegten sich darauf, den Ball in den eigenen Reihen laufen zu. Zwei nennenswerte Chancen hatte Penner noch in der 65. und 79. Minute. Beide Male klärte Redeker.

Die Varler kamen in der 83. Minute per Konter noch zu einer guten Chance, aber der eingewechselte Steffen Wegehöft setzte die Hereingabe des ebenfalls eingewechselten Daniel Pöttker übers Tor.

Nach dem Schlusspfiff waren sich beide Trainer darin einig, dass der Espelkamper Sieg auch in der Höhe verdient war. „Wenn man gegen Preußen gewinnen will, muss alles passen“, so Numrich, der seinen Blick schon auf die nächsten Partien gegen Muckum und Lohe richtet. „Das sind die entscheidenden Spiele.“

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