Fußball-Bezirksliga: Preußen Espelkamp schließt Hinrunde mit 1:0-Heimsieg ab

„34 Punkte können sich sehen lassen“

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Patrick Heuer im Vorwärtsgang: Im zweiten Durchgang konnten die Espelkamper eine ihrer Chancen nutzen.

Espelkamp - Von Andreas Gerth. 1:0 gewonnen, die Saisonpunkte 32 bis 34 geholt und die Aufstiegsambitionen gewahrt: Uwe Korejtek, Trainer des Fußball-Bezirksligisten FC Preußen Espelkamp, konnte gestern nach dem letzten Spiel des Jahres in vielerlei Hinsicht zufrieden sein, wenngleich er das 1:0 (0:0) gegen den TuS Bruchmühlen als „eines unserer schlechteren Spiele dieser Saison“ bezeichnete.

Dafür stimmte die Ausbeute. Mit dem elften Saisonsieg und nun 34 Punkten hat der FC Preußen seinen Platz in der Spitzengruppe bei aktuell nur einem Punkt Rückstand auf Spitzenreiter SC Vlotho gesichert. Vorzeitig, denn am letzten Spieltag des Jahres am kommenden Wochenende sind die Espelkamper spielfrei.

Die erste Überraschung gab es in Espelkamp vor dem Anpfiff: Gespielt wurde nicht, wie bei den herrschenden Witterungs- und Platzverhältnissen zu erwarten gewesen wäre, auf dem Kunstrasenplatz an der Waldschule, sondern im Albert-Pürsten-Stadion auf Rasen. „Ich bin froh, wenn meine Spieler auf mich hören. Bei anderen Dingen im Verein habe ich nichts zu sagen“, grinste Korejtek und nahm es mit Humor.

Nicht ganz so gelassen nahm er die Chancenverwertung seiner Mannen in der ersten Halbzeit hin. Wie schon vor einer Woche im Heimspiel gegen Varl (3:1) ließen die Espelkamper einige vielversprechende Einschussmöglichkeiten ungenutzt. Die Gäste aus Bruchmühlen, die in der erweiterten Abstiegszone zu finden sind, versteckten sich keineswegs und sorgten ihrerseits mit Luigi Di-Bella und Andrej Gorr für Torgefahr.

Das „goldene Füßchen“ (Korejtek) hatte schließlich der eingewechselte Sascha Manske. Der frühere Lübbecker, der gegen Varl eher mit egoistischen Abschlüssen und als „Chancentod“ aufgefallen war, schlüpfte diesmal in die Rolle des Matchwinners. Die scharfe Hereingabe von Sven Redetzky spitzelte Manske im Stile eines Torjägers zum entscheidenden 1:0 (72.) in die Maschen.

Als wenig später der Bruchmühlener Simon Domann mit gelb-rot den Platz räumen musste (82.), schien die Partie entschieden, doch die Gastgeber brauchten

Glück bei

Pfostentreffer

noch eine ordentliche Portion Glück und den Pfosten, um die Führung zu halten. Gorrs abgefälschter Versuch wäre für Espelkamps Torhüter Dorian Beil unerreichbar gewesen und klatschte ans Aluminium.

„Wir haben sicherlich schon bessere Spiele gemacht und haben ein bisschen Glück gebraucht, doch das gleicht sich mit anderen Partien aus. 34 Punkte können sich sehen lassen, dafür können sich die Jungs jetzt erst einmal belohnen“, betonte Uwe Korejtek und schickte seine Jungs nach dem Spiel zur Flüssigkeitsaufnahme.

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