Fußball-Bezirksliga: Preußen Espelkamp bleibt nach 3:0-Erfolg in Spitzengruppe

SC Isenstedt fehlt nach vorne manchmal der Mut

+
ISC-Coach Axel Krüger tröstete nach dem Schlusspfiff seinen Kapitän Sebastian Vogt.

Isenstedt - Preußen Espelkamp bleibt in der Spitzengruppe der Fußball-Bezirksliga, der SC Isenstedt muss den Blick weiter nach unten richten. Gestern Nachmittag landeten die Espelkamper einen 3:0 (0:0)-Derbysieg in Isenstedt, den nach der Partie beide Trainer als vollkommen gerechtfertigt einordneten. „Ganz ordentlich“, meinte Espelkamps Coach Uwe Korejtek zu der Vorstellung seiner Mannschaft. „Mein Team hat das Beste angesichts der personellen Probleme aus sich herausgeholt“, ergänzte ISC-Trainer Axel Krüger.

Aufsteiger SC Isenstedt hielt die Partie vor allem in den ersten 20 Minuten offen, weil das Team sehr disziplinier in der Defensive stand und durch Tim Hageböke (12. und 14.) zwei gute Möglichkeiten hatte. Das eine Mal zielte der Linksfuß zu hoch, das andere Mal parierte Espelkamps Schlussmann Till Wriedt seinen Kopfball.

Erst danach kamen die Espelkamper, bei denen Alexander Nistor bereits nach sechs Minuten für den erneut am Knie verletzten Benjamin Rossel kam, zu ihren ersten Möglichkeiten. Daniel Penners Linksschuss wurde zur Ecke abgewehrt (20.), dann hämmerte Alexander Nistor aus 25 Metern den Ball an die Latte (22.). ISC-Schlussmann Jerome Thomas zeichnete sich dann gegen einen Harutjunjan-Distanzschuss aus (25.), ehe Nistor kurz vor der Pause am langen Eck vorbeizielte.

Als Dosenöffner für die Espelkamper fungierte nach 59 Minuten Torjäger Watschagan Harutjunjan, der nach einem Solo von links in den Strafraum eindrang und mit einem überlegten Schuss ins lange Eck für das 0:1 sorgte. „Das hat er gut gemacht, aber gerade vor diesen Situationen hatte ich gewarnt“, ärgerte sich Axel Krüger über das mangelnde Defensivverhalten seiner Spieler in dieser Szene.

Nach dem ersten Treffer hatten die Espelkamper die Partie total im Griff. Logische Konsequenz waren die weiteren Tore zum 0:2 durch Stephan Dück (71.) nach Vorarbeit von Daniel Penner und dem 0:3 von Sven Redetzky (78.) nach einem Pass Alexander Borchards. Die Preußen versäumten es, noch mehr Treffer zu erzielen, da sie nicht zwingend genug im Abschluss agierten.

Nach dem 0:3

war die Luft raus

Bei den Isenstedtern war anschließend die Luft raus, einzig der eingewechselte Alexander Koch verfehlte mit einem Kopfball das Espelkamper Tor. Das war allerdings auch die einzig gute Offensivszene der Gastgeber nach der Pause. „Wir waren in der ersten Hälfte nicht geduldig genug, ansonsten ist unser Plan weitgehend aufgegangen“, meinte Uwe Korejtek nach der Partie.

„Unser Plan ist dagegen nicht aufgegangen, weil wir länger auf ein torloses Unentschieden gehofft hatten. Mit dem 0:1 ist schon die Entscheidung gefallen, weil wir nach vorne kaum etwas hinbekommen haben. Da hätte ich mir manchmal ein wenig mehr Mut gewünscht“, lautete die Einschätzung Axel Krügers nach der Derbyniederlage, ohne seinen Spielern Vorwürfe zu machen.

DK

Dschungelcamp 2017: Tag sechs im Busch in Bildern

Dschungelcamp 2017: Tag sechs im Busch in Bildern

Deutschland besiegt Weißrussland - die Bilder

Deutschland besiegt Weißrussland - die Bilder

DHB-Auswahl wahrt weiße Weste - 31:25 gegen Weißrussland

DHB-Auswahl wahrt weiße Weste - 31:25 gegen Weißrussland

Werder-Training am Mittwoch

Werder-Training am Mittwoch

Kommentare