Fußball-Bezirksliga: Morgen Neuauflage gegen Preußen Espelkamp

Sieg im Pürsten-Stadion – Varl weiß, wie es geht

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Mit anrennenden Espelkampern werden es die Varler um Torhüter Marcel Redeker wohl auch morgen zu tun bekommen. Redeker hielt seinen Kasten sauber, Varl gewann mit 1:0.

Rahden - Von Andreas Gerth. FC Muckum - TuS Lohe, SC Isenstedt - SV Häger und SV Kutenhausen - VfL Theesen II: In den Abstiegskampf der Fußball-Bezirksliga kommt am Sonntag ordentlich Bewegung. „Umso wichtiger wäre es, wenn wir etwas Zählbares aus Espelkamp mitbringen würden“, betont Union Varls Trainer Sebastian Numrich vor dem Derby am Sonntag Nachmittag im Albert-Pürsten-Stadtion beim FC Preußen Espelkamp (Anstoß 15 Uhr).

Wie man in Espelkamp gewinnen kann, wissen die Varler. Am 9. März 2014 überraschten sie den Favoriten auf eigenem Platz und triumphierten mit 1:0. Den Sieg bringenden Treffer erzielte damals Andre Lange, der beim morgigen Wiedersehen nur Zuschauer ist, weil er seine Verletzung am Sprunggelenk auskurieren soll. Ansonsten aber standen beim Derbysieger mit Benjamin Drumann, Jens Meier, Pascal Meier, Patrick Spreen, Marcel Rosengarten, Marco Hodde, Marvin Koch und Torhüter Marcel Redeker acht Spieler in der Anfangself, die auch morgen zum Kader gehören.

„Daran erinnert man sich natürlich gern“, gibt der Varler Coach zu und glaubt, auch morgen mit seiner Mannschaft für etwas Zählbares in Frage zu kommen. „Die Espelkamper haben gegen Lohe unentschieden gespielt und gegen Muckum verloren. Das zeigt, dass sie nicht unantastbar sind“, legt Numrich den Finger in die Wunde. „Wir haben aus den letzten sechs Spielen vier Siege geholt und brauchen uns nicht kleiner zu machen als wir sind.“

Auch Numrich ist es nicht entgangen, dass es in Espelkamp rumort. Trainer Uwe Korejtek übte nach den letzten enttäuschenden Spielen spürbare Kritik an seinen Spielern, von denen er nun am Sonntag eine Reaktion erwartet. „Wir wollen natürlich versuchen, diese Unruhe für uns auszunutzen. Doch Espelkamp hat mit Daniel Penner und Watschi und einigen anderen immer noch einige sehr gute Spieler“, betont Numrich.

Er selbst muss seine Elf, die am vergangenen Sonntag zu Hause das Derby gegen den SC Isenstedt 2:0 gewann, leicht verändern. Sebastian Lange hat Wochenenddienst bei der Polizei, sein Platz in der Innenverteidigung wird frei.

Die Saison ordentlich zu Ende spielen will der SC Isenstedt. Der Tabellenletzte hat keinen großen Druck mehr, denn an den Klassenerhalt glaubt beim Aufsteiger kaum noch jemand. Nichtsdestotrotz erwartet Trainer Axel Krüger am Sonntag einen engagierten Auftritt seiner Spieler, „weil wir zu Hause spielen und unsere Zuschauer nicht enttäuschen dürfen“. Zu Gast ist der SV Häger, der ebenfalls noch um den Klassenerhalt kämpft.

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