Fußball-Bezirksliga: SC Isenstedt und Union Varl trennen sich 1:1

Schwaches Derby hat keinen Sieger verdient

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Der Varler Anhang bekam gestern in Isenstedt nur selten gelungene Aktionen der Mannschaft zu sehen. Hier versucht es Timo Meyer, der vor Frederik Freye zum Schuss kommt.

Isenstedt - Von Andreas Gerth. Beide wollten das Derby gewinnen, doch keiner schaffte es. 1:1 (1:1) trennten sich gestern Nachmittag der SC Isenstedt und die SpVg. Union Varl. Einen Sieger hatte das schwache Bezirksliga-Derby auch nicht verdient.

„Ich sag' mal so. Beide Mannschaften haben sich mit konstruktivem Fußball schwer getan“, räumte Isenstedts Trainer Axel Krüger nach dem erlösenden Abpfiff von Schiedsrichter Daniel Öpping ein. Auch der Gegner aus Varl bekam in der zweiten Halbzeit kaum etwas zustande. „Wir hatten mehr Ballbesitz, doch die Mannschaft ist es nicht gewohnt, selbst das Spiel zu machen. Der Pass ins letzte Spielfelddrittel ist nicht angekommen“, so Varls Trainer Sebastian Numrich.

Leben mit dem einen Punkt können beide Vereine. Die Isenstedter stehen in der Tabelle weiterhin auf einem Nichtabstiegsplatz, den es am kommenden Sonntag, 12. Oktober, in einem weiteren richtungsweisenden Spiel beim SV Häger zu verteidigen gilt. Die Varler blieben immerhin im zweiten Spiel in Folge ungeschlagen und haben am kommenden Sonntag gleich das nächste Derby vor der Brust, wenn der FC Preußen Espelkamp in den „United-Park“ kommt.

Die Gäste hätten die Partie in Isenstedt mit der letzten Chance entscheiden können. Nach guter Flanke von Pascal Meier waren sich Tobias Rüter und Marius Helmich aber nicht einig. Rüter köpfte am Tor vorbei, hinter ihm hatte der besser postierte Helmich gelauert.

Doch es passte zum Spielverlauf in den zweiten 45 Minuten, dass auch in dieser Szene nichts Produktives heraussprang. Beide Mannschaften schafften es kaum einmal, den Ball längere Zeit in ihren Reihen zu halten und über zwei, drei Stationen an den eigenen Mann zu bringen. Auch die Standardsituationen wurden auf beiden Seiten kläglich vergeben.

Die erste Halbzeit hatte da schon mehr zu bieten. Die Varler starteten gefälliger, gerieten aber mit 0:1 in Rückstand. Nach einem Freistoß von Tim Hageböke köpfte ISC-Kapitän Sebastian Vogt an den Pfosten, im Nachsetzen hatte Alex Koch mehr Glück, vom Innenpfosten fand sein Kopfball den Weg ins Tor (15.).

Varls Antwort gab Jens Meier. Sein scharf hereingetretener Freistoß wurde zu einem gefährlichen Aufsetzer, der an Freund und Feind vorbei im langen Eck einschlug – 1:1 (24.).

Danach waren die Gäste dem zweiten Treffer näher. Pascal Meier hatte eine Gelegenheit, und bei Andre Langes Versuch rettete Christian Gieselmann, den Trainer Axel Krüger als Innenverteidiger aufbot, vor der Linie.

Nach dem Seitenwechsel dauerte es bis zur 65. Minute, ehe Jonas für ein wenig Torgefahr sorgte und an Marcel Redeker scheiterte. Auch die Chance für Frederik Freye bereitete Andy Bajohr vor, erneut war Redeker Endstation.

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