Fußball-Bezirksliga: SuS Holzhausen schon jetzt besser als im Abstiegsjahr/Bei Union Varl fallen drei Innenverteidiger aus

Vor Freude Gehhilfe auf den Platz geschleudert

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Sportliche und jetzt auch personelle Sorgen: Varls Trainer Philipp Knappmeyer (r.) und Co-Trainer Ralf Schlottmann.

Lübbecke - Der verletzte Leonard Pieper schleuderte eine Gehhilfe auf den Platz. Die Freude war groß beim Fußball-Bezirksligaaufsteiger SuS Holzhausen, als der bereits lang ersehnte Schlusspfiff ertönte und der 3:2-Zittererfolg gegen Union Minden perfekt war. „Ein durchaus verdienter Sieg“, wie Gästetrainer Uwe Oberländer beim Shakehands mit Jörg Bohlmann meinte. Holzhausens Trainer kommentierte dies jedoch mit einem: „Naja, das sehe ich etwas anders, denn es war schon Glück dabei.“

„Nach dem Anschlusstreffer zum 2:1 haben wir total den Faden verloren“, ergänzte Jörg Bohlmann und will bis zum nächsten Spiel am Sonntag beim TuS Windheim vor allem „wieder Ordnung reinbekommen“. Die Abwehr schwamm bis zur Pause, überstand die Phase jedoch auch dank einiger Rettungstaten von Torwart Pascal Klapper ohne weiteren Gegentreffer.

Die Position des verletzten Leonard Pieper, der mit einem Innenbandanriss sechs Wochen pausieren muss, nahm übrigens Neuzugang Giovanni Ronzetti ein. Diesem fehlte im Abschluss allerdings (noch) die letzte Konsequenz. Mit dem Sieg über Union Minden hat Aufsteiger Holzhausen übrigens schon jetzt einen Dreier mehr als in der Saison 2008/2009, als die Mannschaft mit nur elf Punkten (zwei Siege, fünf Unentschieden) gleich wieder aus der Bezirksliga abstieg.

Der ambitionierte FC Preußen Espelkamp hat ebenfalls drei Dreier in allerdings vier Begegnungen landen können, sucht aber noch nach mehr Konstanz. „Die Anfangs-Viertelstunde war ganz ordentlich, und zwischen der 60. und 80. Minute haben wir gut gespielt. Der Rest ist ausbaufähig“, meinte Espelkamps Trainer Uwe Korejtek nach dem 2:1-Erfolg gegen den weiterhin sieglosen Aufsteiger TuRa Löhne. Im nächsten Spiel beim punktlosen VfL Holsen kann er wieder auf seinen Kapitän Mario Warkentin zurückgreifen, dafür wird der nach gelb-rot für ein Spiel gesperrte Benjamin Rossel fehlen.

Sportliche und personelle Probleme zeichnen sich beim dritten Lübbecker Bezirksligisten, „Sorgenkind“ Union Varl ab. Nach dem 1:4 beim zuvor sieglosen FC Bad Oeynhausen wartet das Team von Trainer Philipp Knappmeyer weiterhin auf das erste Erfolgserlebnis der Saison, das nun am kommenden Sonntag im Heimspiel gegen Union Minden erzwungen werden soll. „Union Varl hat ja auch in der vergangenen Saison gepunktet, es muss also möglich sein“, hofft Knappmeyer, den Bock gegen Minden umstoßen zu können.

Umstellungen wird es in dieser Partie in der Abwehr der Gastgeber geben müssen, denn in Sebastian Lange (Polizei-Dienst), Hichem Talbi (im Spiel der zweiten Mannschaft umgeknickt) und Mario Niestrath (fehlt ebenfalls verletzungsbedingt) fallen drei Innenverteidiger aus. Dass Offensivmann Lars Meier am Sonntag aus persönlichen Gründen fehlte (wegen der Teilnahme am Kreiskönigsschießen) sorgte für Stirnrunzeln beim Trainer. „In dieser Hinsicht lerne auch ich noch immer dazu“, so Knappmeyers Kommentar.

DK/ag

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