Fußball-Bezirksliga: Heimspiel heute unwahrscheinlich/Tausch des Heimrechts

So oder so: Varl gegen Quernheim Außenseiter

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Möchte seine Zukunft in Espelkamp geklärt wissen: Trainer Uwe Korejtek.

Varl/Espelkamp - Von Andreas Gerth. Die Winterreifen sind aufgezogen und auf den Weihnachtsmärkten läuft der Glühwein: Die Weihnachtszeit ist eingeläutet. Nur noch nicht in der Fußball-Bezirksliga. Dort wird noch immer fleißig gespielt. So zum Beispiel heute Abend, wenn es die Platzverhältnisse zulassen, in Varl. Das am Sonntag ausgefallene Heimspiel gegen den Tabellendritten BV Stift Quernheim wurde vom Staffelleiter sofort wieder angesetzt.

Union Varls Torhüter Marcel Redeker muss sich gegen Stift Quernheim auf viel Arbeit einstellen. Gegen den Tabellendritten sind die Varler nur Außenseiter.

Sollte heute im „United-Park“ (Anstoß 19.30 Uhr) nicht gespielt werden können, und das ist sehr wahrscheinlich, wird am Donnerstag, 10. Dezember, ein neuer Versuch unternommen – dann mit einem Tausch des Heimrechts auf dem Kunstrasenplatz in Stift Quernheim. Anstoßzeit ist ebenfalls 19.30 Uhr. Doch egal wo und auf welchem Untergrund: Die abstiegsgefährdeten Varler (Tabellenvorletzter) sind gegen Stift Quernheim so oder so der Außenseiter. „Die Quernheimer sind für mich einer von drei Aufstiegsanwärtern. Sie sind personell sehr gut aufgestellt und verfügen über eine hohe spielerische Qualität. Außerdem können sie ihr System während einer Partie verändern, es macht Spaß ihnen zuzuschauen“, meint Knappmeyer anerkennend.

Auch gegen Varl werde der Tabellendritte (mit seinen Offensivkräften Sebastian Kropp, Carlos Carvalho und Pascal Siebers) das Spiel bestimmen und mehr Ballbesitz haben. „Doch nicht immer geht die Mannschaft mit den größeren Spielanteilen auch als Sieger vom Platz“, hofft der Varler Coach auf eine Überraschung.

Knappmeyer nutzte die Absage und sah sich am Sonntag zusammen mit seinen Spielern Dominik Wehbrink und Marcel Redeker das Heimspiel des FC Preußen Espelkamp im Albert-Pürsten-Stadion gegen den TuS Bruchmühlen an, letzterer ist am kommenden Samstag, 12. Dezember, zu Gast – falls dann in Varl gespielt werden kann.

In Espelkamp bekam Philipp Knappmeyer einen durchaus mutigen Auftritt der Bruchmühlener zu sehen, bei denen der Trainerwechsel von Christian Meyer zu Wolfgang Peuker in den Spielen gegen FT Dützen (0:2) und Preußen Espelkamp (0:1) noch nichts Zählbares einbrachte. Durch die Niederlage in Espelkamp und den gleichzeitigen Sieg des TuS Lohe in Bad Oeynhausen (2:1) ist nun auch der TuS Bruchmühlen auf einem der vier Abstiegsränge platziert, was die Bedeutung der Samstag-Partie in Varl noch erhöht.

Auf diese Abstiegszone hat der SuS Holzhausen vier Punkte Vorsprung – noch, könnte man ergänzen, denn nach dem 0:2 am Sonntag bei Spitzenreiter SC Vlotho, der fünften Niederlage in Folge, zeigt die Kurve beim Aufsteiger bedrohlich nach unten. Am kommenden Sonntag haben die Holzhauser noch ein Heimspiel gegen FT Dützen.

In ganz anderen Sphären befindet sich der FC Preußen Espelkamp. Das Team von Trainer Uwe Korejtek hat die Hinrunde mit einem Heimsieg und 34 Punkten als Tabellenzweiter abgeschlossen und ist am letzten Spieltag des Jahres spielfrei. „Das ist zwar nicht sehr gut, aber gut. Ein bis zwei Niederlagen zu viel habe ich gesehen, es hätte ein wenig besser sein können“, bilanziert der ehrgeizige Espelkamper Coach und sieht noch Luft nach oben. „Im zweiten Saisonteil haben wir noch alle Chancen.“

„Noch alle Chancen

im zweiten Saisonteil“

Noch nicht geklärt ist bei den Espelkampern übrigens, ob Uwe Korejtek auch über das Saisonende hinaus als Trainer fungieren wird. „Es hat noch kein Gespräch gegeben. Aber so langsam wird es Zeit, denn es müssen die personellen Weichen für die Zukunft gestellt werden“, sagt Korejtek zu diesem sensiblen Thema. Neben seinem Kontrakt laufen auch die Vereinbarungen mit den meisten Spielern aus.

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