Fußball-Bezirksliga: Gute Stimmung beim SuS Holzhausen, Sorgen in Varl

„Diese Euphorie nehmen wir erst einmal mit“

+
So kann es weitergehen: Holzhausens Trainer Jörg Bohlmann freut sich nach dem Derbysieg in Varl mit Jan-Henrik Titkemeyer, links Betreuer Jan-Hendrik Brinkmeyer.

Varl/Holzhausen - Von Andreas Gerth. „Vor uns liegt ein weiter Weg“, sagte Union Varls Trainer Philipp Knappmeyer nach dem 0:6 in Schötmar. Mit dem 1:5 am Sonntag auf eigenem Platz gegen den SuS Holzhausen dürfte dieser Weg nicht kürzer geworden sein – ein weiterer, wichtiger Schritt war der klare Sieg im Altkreis-Derby der Fußball-Bezirksliga nur für die Gäste aus Bad Holzhausen.

, grinste Trainer Jörg Bohlmann, der sich mit den Holzhausern über die Optimalausbeute von sechs Punkten bei schon neun erzielten Treffern freuen kann. „Auch unser so genannter Schwachpunkt, die Abwehr, hat es bislang sehr gut hinbekommen. Wir haben sicherlich ein paar ganz gute Einzelkönner in der Offensive, doch keiner ist sich zu schade, die Wege nach hinten zu machen“, lobt Bohlmann.

Seine Mannschaft könnte aus dem guten Saisonstart einen sehr guten machen. Am Sonntag, 6. September, haben die Holzhauser ein Heimspiel gegen Union Minden, danach geht es zum TuS Windheim. Zu Hause sind die Holzhauser übrigens seit dem 13. April 2014 ungeschlagen (1:2 gegen Pr. Ströhen). In der vergangenen Meistersaison gewann das Bohlmann-Team alle 13 Heimspiele und nahm diese Serie mit in die Bezirksliga, wo am ersten Spieltag ein 4:2-Sieg gegen Bruchmühlen gelang. „Bislang läuft es“, lacht Bohlmann.

Nach Lachen war Philipp Knappmeyer am Sonntag nach der misslungenen Heimpremiere nicht zumute. Für willkommene Ablenkung sorgte Knappmeyers Tochter, die den enttäuschten Varler Coach wieder lächeln ließ. Was aber bleibt, sind seine sportlichen Sorgen bei null Punkten und 1:11 Toren.

„Wir haben jetzt zweimal hoch verloren. Das ist hart zu verarbeiten und muss man erst einmal sacken lassen“, so Knappmeyer, dem es schwer fiel, dem Auftritt seiner Mannschaft positive Ansätze abzugewinnen.

„Wir haben es kaum einmal geschafft, den Ball über drei, vier Passfolgen in den eigenen Reihen zu halten. Die Phase Anfang der zweiten Halbzeit war sicherlich vielversprechend, doch eine effektive Chancenverwertung war das ja auch nicht“, analysierte der 31-Jährige, der eine noch größere Baustelle in der Abwehr hat.

„Wie der Gegner zu seinen Toren gekommen ist, war natürlich zu einfach“, betonte Philipp Knappmeyer und gab Beispiele: „Vor dem 0:1 dürfen wir so nah am eigenen Strafraum nicht foulen, beim 0:2 geht der Ball flach durchs Zentrum und das 1:4 fällt nach einer Ecke, obwohl wir klare Zuordnungen hatten. Da haben wir unsere Jobs nicht gut gemacht.“

Immerhin in personeller Hinsicht gibt es kleine Lichtblicke bei den Varlern. Neuzugang Hichem Talbi ist nach Verletzungspause und Trainingsrückstand zurück, auch Marcel Rosengarten steht ab September wieder zur Verfügung. Am kommenden Sonntag geht es für die Varler zum noch sieglosen Landesliga-Absteiger FC Bad Oeynhausen, das nächste Heimspiel im „United-Park“ folgt am 13. September gegen Union Minden.

Immer besser läuft es beim FC Preußen Espelkamp. Dem 3:0 gegen den TuS Windheim folgte nun ein ungefährdeter 5:1-Erfolg beim TuS Lohe. Und das, obwohl Trainer Uwe Korejtek kurzfristig umstellen musste. „Wir können froh über unseren großen Kader sein, denn nun können wir so etwas kompensieren. Außerdem ist es von Vorteil, dass ich sehr flexible Spieler im Kader habe“, freute sich der 49-Jährige.

Zudem beendete Watschagan Harutjunjan seine Torflaute gleich mit einem Dreierpack. „Er war von der Loher Abwehr nicht in den Griff zu bekommen“, gab es ein Sonderlob Korejteks für den Torjäger, der gemeinsam mit Neuzugang Roman Esanu ein gefährliches Duo bildet. Uwe Korejtek hakte den zweiten Dreier in Folge allerdings schnell ab, um sich auf das bevorstehende Heimspiel gegen Aufsteiger TuRa Löhne zu konzentrieren. Die Löhner haben aus den ersten drei Partien noch keinen Zähler geholt, doch das möchte Korejtek nicht als Maßstab nehmen. „Wir wollen unseren Lauf fortsetzen“, betont der Espelkamper Coach, der hofft, dann wieder auf Benjamin Rosel und Daniel Penner zurückgreifen zu können.

Gefährliche Sternenjagd für Marc und Jens  - Tag 9 im Camp

Gefährliche Sternenjagd für Marc und Jens  - Tag 9 im Camp

Einzelkritik: Delaney lässt sein Potential aufblitzen

Einzelkritik: Delaney lässt sein Potential aufblitzen

Fieberhafte Suche nach Vermissten an verschüttetem Hotel

Fieberhafte Suche nach Vermissten an verschüttetem Hotel

Schürrle und Piszczek stechen Bartels aus

Schürrle und Piszczek stechen Bartels aus

Kommentare