Fußball-Bezirksliga: Glück im Unglück für Union Varl – kein Konkurrent gewinnt

Joker Lars Meier trägt die falsche Nummer

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Marius Helmich im Bruchmühlener Strafraum, das hätte das 2:2 für die Varler sein können.

Varl - Von Andreas Gerth. Der „Schuldige“ war schnell gefunden. „Mit dieser Nummer kann ich ja gar nicht treffen“, meinte Lars Meier und deutete mit einem Augenzwinkern auf die Nummer neun. Kurz zuvor hatte Meier die beiden letzten Chancen von Fußball-Bezirksligist Union Varl zum möglichen Ausgleich im Auswärtsspiel beim TuS Bruchmühlen vergeben – im Trikot des derzeit verletzten Varler Torjägers Andre Lange.

Vielleicht hätte man Lars Meier wieder die Nummer sechs geben sollen, damit nämlich war ihm kürzlich der 3:2-Siegtreffer in Schötmar geglückt. Diesmal hätte der „Joker“ zumindest einen Punkt für den Tabellenzwölften retten können, doch in der 84. Minute zielte der 25-Jährige etwas zu hoch und eine Minute später, aus schlechterer Position, war es Bruchmühlens Torhüter Brennemann, der Meiers Versuch abwehrte und damit den Sieg der Gastgeber festhielt.

„Das wäre ein schöner Bonuspunkt gewesen. Wichtiger ist für uns natürlich das Spiel gegen Isenstedt“, hielt sich Sebastian Numrich nicht allzu lange mit der 2:3-Niederlage auf. Die Gegentore in der verhängnisvollen Phase zwischen der 20 und 40 Minute habe seine Mannschaft viel zu einfach bekommen, doch der Varler Coach konnte auch einige positive Erkenntnisse aus Ostkilver mitnehmen.

„In der ersten Halbzeit haben wir ängstlich gespielt und die Verantwortung immer nur weiter geschoben. Das war in der zweiten Hälfte viel besser, weil sich die Mannschaft nicht mehr versteckt, sondern sehr mutig gespielt hat“, lobte Numrich. Warum die Varler erst in der zweiten Halbzeit mit breiter Brust auftraten, gab dem Coach zu grübeln: „Vorher haben wir drei von vier Spielen gewonnen. Wir müssen uns doch nicht kleiner machen als wir sind.“

Einige der mitgereisten Varler Anhänger interessierten sich bereits während der Partie für die Ergebnisse der Konkurrenz. Glück im Unglück lautete ihr Fazit nach der eigenen Nullnummer, denn von den Mannschaften von Platz elf bis 18 konnte keine einen Dreier erringen. „Für uns perfekt“, freute sich Varls verletzter Kapitän Andre Lange, als er vom 3:3 zwischen Isenstedt und Muckum erfuhr. Theesen II, Häger und Kutenhausen verloren, nur der TuS Lohe konnte das 0:0 bei Preußen Espelkamp als Erfolg verbuchen.

Die entscheidende Saisonphase beginnt für die SpVg. Union Varl am kommenden Sonntag, 12. April, mit dem Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten SC Isenstedt,

Entscheidende

Phase beginnt

der nach dem enttäuschenden 3:3 gegen Schlusslicht Muckum mit seiner gefühlt schon letzten Chance in den „United-Park“ kommt. Unterbrochen werden die Varler „Wochen der Wahrheit“ nur vom anschließenden Derby beim FC Preußen Espelkamp (19. April), danach geht es gegen die direkten Konkurrenten FC Muckum (26. April), TuS Lohe (3. Mai, beide zu Hause) und SV Häger (10. Mai). Da müssen Tore und Punkte her, egal in welchem Trikot.

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