Fußball-Bezirksliga: Dicke Chance für Numrich und Union Varl in Lahde-Quetzen

„Den Dreier wollen“

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Varls Trainer Sebastian Numrich (im Hintergrund) wird genau hinsehen, was Patrick Spreen und seine Mitspieler am Sonntag in Lahde-Quetzen auf den Platz bringen.

Varl/Tengern - In der Fußball-Bezirksliga stehen drei Absteiger fest, doch ein vierter wird noch gesucht und viele Mannschaften zittern noch.

Darunter die SpVg. Union Varl, die es jedoch am Sonntag Nachmittag beim feststehenden Absteiger TuS Lahde/Quetzen selber auf dem Fuß hat, dem Klassenerhalt ein enormes (und vielleicht schon das entscheidende) Stück näher zu kommen. Für Trainer Sebastian Numrich sicherlich keine ganz einfache Aufgabe, seine in ihren Leistungen oftmals launische Mannschaft auf dieses vermeintlich leichte Spiel einzustellen.

„Wir müssen von Beginn an hellwach sein und den Dreier unbedingt wollen“, betont Numrich und hofft mit diesen eindringlichen Worten seine Spieler zu erreichen. Die präsentierten sich zuletzt beim 4:1-Heimerfolg gegen Lohe so, wie es der Trainer gern öfter hätte: lauf- und zweikampfstark, hinten kompromisslos und sattelfest und vorne mit der nötigen Unterstützung für Angreifer Andre Lange. „An diese Leistung wollen wir natürlich anknüpfen“, unterstreicht Numrich.

Steffen Wegehöft, der gegen Lohe mit einem Rippenbruch spielte und das 1:0 erzielte, möchte unbedingt dabei sein, was der Varler Coach in der entscheidenden Saisonphase ebenfalls gerne hört. Ein Fragezeichen steht zudem hinter dem Einsatz des beruflich eingespannten Mario Niestrath. Dafür ist die Sperre Marco Hoddes abgelaufen, so dass der laufstarke Mittelfeldspieler wieder zur Verfügung steht. „Die Voraussetzungen sind gut, ich bin zuversichtlich“, meint Numrich und hofft, dass sich seine Mannschaft der Chance bewusst ist.

Die der Papierform nach wesentlich schwerere Aufgabe hat am Sonntag im Fernduell der auf dem viertletzten Tabellen- und Abstiegsplatz stehende TuS Tengern II vor der Brust. Mit Rot-Weiß Kirchlengern kommt der Tabellenführer und feststehende Meister nach Tengern, wobei abzuwarten ist, wie griffig die Gäste nach den Feierlichkeiten noch sind. „Wir sind krasser Außenseiter, wollen aber versuchen, etwas Zählbares zu erreichen“, hofft Tengerns Trainer Torsten Kröger. Er kann den Spielern vertrauen, die zuletzt beim 2:1 den Dreier in Minden holten, mit dem Tengern im Rennen blieb.ag

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