Fußball: Beim HSC Alswede geht es weiter – in der Kreisliga C und mit acht neuen Spielern

„Jammern hilft ja nichts“

+
Rückkehr in die Kreisliga B als Ziel: Trainer Uwe Götze (oben v.l.) mit Alexander Duffe, Andre Kirchner, Pierre-Maurice Katenbrink, Sebastian Steinmetz, Uli Haseloh sowie (unten v.l.) Pierre Engelhardt, Tim Hageböke und Frederic Freye.

Alswede - Wo man in der Saisonvorbereitung auch hinkommt: Der HSC Alswede ist im Fußballkreis Lübbecke immer ein Thema. Die diskutierten Fragen: Wie geht es weiter beim in die Kreisliga C abgestiegenen Verein, der vor zwei Jahren noch zwei Klassen höher spielte? Und wer von den als Neuzugänge gehandelten Spielern wechseln tatsächlich zu den Schwarz-Gelben? Gestern nun ließen Fußballfachwart Ulrich Haseloh und Trainer Uwe Götze die Katze aus dem Sack und sieben der acht neuen Spieler auflaufen.

„Diese Entwicklung hätte ich mir auch nicht träumen lassen“, gibt Uli Haseloh mit süß-saurer Miene zu. Er ist seit eineinhalb Jahren wieder für die Fußballabteilung zuständig und hat die Ärmel hochgekrempelt. „Jammern hilft ja nichts!“

Aufgrund des Saisonverlaufs in der Kreisliga B und der anschließenden Relegationsspiele gegen BSC Blasheim II (2:2) und FC Lübbecke II (0:3) sei der Abstieg „nicht unverdient gewesen“, räumt Haseloh ein. „Vor drei Jahren haben wir hier über den Aufstieg in die Bezirksliga gesprochen, anschließend sind viele Fehler gemacht worden. Jetzt hier wieder etwas aufzubauen, wird ein langer Weg.“

Ein erster Schritt sei nun gemacht worden. „Ich bin froh, dass die Neuzugänge trotzdem gekommen sind“, berichtet der Fachwart, der eigentlich für die Kreisliga B geplant hatte. Acht neue Spieler, davon einige Rückkehrer, listet Haseloh auf. „Dass sie in die Kreisliga C gehen, wird einen Aufschrei im Kreis geben, doch das interessiert uns nicht. Sie und die verbliebenen Spieler sollen den Verein wieder in andere Gefilde führen. Sonst hätten wir hier den Schlüssel umdrehen können, und das wäre angesichts dieser schönen Sportanlage extrem schade gewesen.“

Am Ende eines laut Haseloh „verlorenen Jahres“ soll der Aufstieg stehen. Mittelfristig solle in Alswede dann auch wieder A-Liga-Fußball zu sehen sein. „Trotz aller Umstände“, so Haseloh, habe man das Beste in der aktuellen Situation gemacht. „Mit dem Abstieg stehen wir in der Verantwortung. Das ist aber kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken.“

ag

Von wegen untendrunter: Unterwäsche trägt man nun sichtbar

Von wegen untendrunter: Unterwäsche trägt man nun sichtbar

Jubel, Trauer und Ausschreitungen: Bilder vom Relegations-Derby

Jubel, Trauer und Ausschreitungen: Bilder vom Relegations-Derby

Wolfsburger Kraftakt: VW-Club bleibt in der Bundesliga

Wolfsburger Kraftakt: VW-Club bleibt in der Bundesliga

Chemiewaffeneinsatz in Syrien: Macron droht mit Vergeltung

Chemiewaffeneinsatz in Syrien: Macron droht mit Vergeltung

Kommentare