Kreisliga B: Tonnenheide feiert Derbysieg gegen TuSpo Rahden – 2:1

Funktionierende Kette und Andersons Kopfball

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Siegtor erzielt: Marc Anderson (am Ball) sorgte gestern im Derby gegen den TuSpo Rahden mit einem Kopfball für die Entscheidung zugunsten der Tonnenheider. ·

Tonnenheide - Von Florian HaaseNeue Saison, neue Trainer, neue Spieler, neue Systeme: Der Peter Fox Hit „Alles neu" wäre der treffende Musikbeitrag zum Derby der Kreisliga B zwischen Eintracht Tonnenheide und dem TuSpo Rahden gewesen. Wie groß das Interesse und die Neugier sind, zeigte der gute Besuch im Sportpark Ost. Viele Zuschauer fanden nach der Sommerpause den Weg zurück an den grünen Rasen.

Die Gastgeber liefen zwar mit vielen bekannten Gesichtern auf – unter anderem wurde Torwart-Routinier Sven Hesemann doch noch für ein weiteres Jahr reaktiviert – jedoch mit einem neuen System. Unter Wolfgang Wischmeyer wird nun ballorientiert verteidigt, die Viererkette hält Einzug. Diese Frischzellenkur tat dem Spiel der Eintracht gestern sichtbar gut, die Tonnenheider verteidigten über weite Strecken sehr gut und ließen kaum Abschlüsse der Rahdener zu. „Die Einführung der Kette hat schon in der Vorbereitung sehr gut funktioniert, damit konnten wir heute richtig zufrieden sein“, freute sich Wischmeyer.

Der TuSpo Rahden trat mit einer nahezu komplett veränderten und deutlich verjüngten Mannschaft auf, Neu-Spieltrainer Neumann stach fast als „alter Hase“ aus dieser blutjungen Truppe heraus.

Die Partie begann recht ausgeglichen, die Eintracht brachte ihre Angriffe jedoch öfter auf das Tor von Keeper Marcel Reinies. So ging ein Fernschuss von Daniel Düvel knapp über den Kasten und ein Kopfball vom fleißigen und zweikampfstarken Stürmer Sven Schmidt musste nach einer Peper-Flanke entschärft werden. Rahden hingegen fand kaum Mittel gegen die zweikampfstarke Kette um die souveränen Innenverteidiger Dennis Bergsieker und Patrick Dökel.

Nach dem Seitenwechsel verschliefen die Gäste dann den Start. Ein Rahdener Verteidiger spielte einen Fehlpass im eigenen Strafraum, dieser fiel dem gerade erst eingewechselten Christian Böker vor die Füße und er nutzte die Chance zur 1:0-Führung. Rahden war nun weiter bemüht nach vorne zu spielen, Tonnenheide konterte unzureichend. Viele Pässe wurden noch zu unsauber gespielt, um sich bietende Überzahlsituationen zu nutzen. „Wir hätten das ein oder andere Mal den Sack schon zu machen können“, sah dies auch Wischmeyer so.

Und so eroberte nach 70 Minuten Neumann den Ball, spielte Dennis Kattelmann in den Lauf, der die Kugel flach vorher auf den eingewechselten Erik Peper spielte, und dieser vollendete den schönen Spielzug zum 1:1-Ausgleich. Tonnenheide antwortete prompt, Marc Anderson köpfte eine Ahrens-Ecke ein und ließ die Gastgeber jubeln.

„Obwohl Rahden immer gefährlich war, geht der Sieg für uns aufgrund der besseren Chancen in Ordnung. Den Auftakt und das Derby gewonnen, das ganze vor so vielen Leuten, was will man mehr", freute sich Wischmeyer über seine gelungene Premiere. „Alles glänzt, so schön neu“, würde Peter Fox sagen.

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