Fußball-Kreisliga A: Philipp Knappmeyer neuer Spielertrainer beim FC Lübbecke

„Für die Meisterschaft kommen andere in Frage“

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Neu beim FC Lübbecke: Spielertrainer Philipp Knappmeyer (v.r.), Jonathan Pfaffenroth, Stefan Hamel, Adam Srycz und Mustafe Halili. ·

Lübbecke - Von Michael MeierIm Vergleich zur Vorsaison blieb es diesmal ruhig beim FC Lübbecke. Bereits frühzeitig hatten die Lübbecker diesmal für klare Verhältnisse gesorgt. Da klar war, dass Marcel Holle und Daniel Griese nur im Übergangsjahr zur Verfügung stehen würden, hatte der Fußball-A-Ligist ein Jahr Zeit, einen neuen Trainer zu suchen. Und bereits schnell kristallisierte sich eine interne Lösung heraus. Es war also keine große Überraschung als die Bierstädter mit Philipp Knappmeyer den Namen des neuen Coaches präsentierten.

Der 29-Jährige scheint prädestiniert für den Job. Knappmeyer hat viele Jahre höherklassig gekickt, auch außerhalb des Mühlenkreises, war Nachwuchstrainer am Stützpunkt Lübbecke und hat zudem das Studium der Sportwissenschaft abgeschlossen. Auch beruflich ist Knappmeyer dem Sport als Referent im Bereich Kinder- und Jugendsport im Kreissportbund Minden-Lübbecke eng verbunden.

„Die ersten Anfragen, eine Seniorenmannschaft zu übernehmen, hat es vor zwei Jahren gegeben, aber da war die Zeit noch nicht reif“, so Knappmeyer, der in der kommenden Saison das Amt des Spielertrainers bekleiden wird. „So ist es auf jeden Fall geplant. Aber deswegen muss ich nicht jedes Mal spielen“, schränkt der 29-Jährige ein.

Die ersten Einheiten haben Knappmeyer in seiner Entscheidung bestärkt. „Es macht großen Spaß, jetzt in der planerischen Verantwortung zu stehen. Die gute Trainingsbeteiligung in der Vorbereitung zeigt mir, dass die Mannschaft voll mitzieht und auch Spaß am Training hat“, betont Knappmeyer. Am meisten gelernt in seiner bisherigen Zeit habe er unter Tengerns damaligem Coach Rene Müller. „Davon nimmt man einiges mit. Rene Müller hat ein Training gemacht, dass völlig andere Sphären erreicht hat. So etwas kannte ich vorher auch noch nicht“.

Viel von Rene

Müller gelernt

Auch beim FC Lübbecke will Knappmeyer in erster Linie mit dem Ball arbeiten lassen. „Wir haben in der Vorbereitung unser Trainingsgelände noch nicht verlassen. Ich versuche, die Inhalte möglichst gut zu mixen und dabei alles mit dem Ball zu machen. In einigen Bereichen haben wir unsere Defizite, und die gilt es schnell zu beheben.“

Mit vier neuen Spielern nimmt der FC Lübbecke die Saison in Angriff. Vom TuS Tengern II kam Stefan Hamel. Vom langjährigen Kapitän des Bezirksligisten erwartet Knappmeyer Impulse aus dem Mittelfeld. „Mit seiner Erfahrung hilft er uns enorm. In den ersten Testspielen hat man gesehen, dass Stefan ein ganz anderes Tempo spielt“. Zudem konnten sich die Lübbecker die Dienste von Mustafe Halili sichern. Zusammen mit Halili hatte Knappmeyer vor einigen Jahren mit dem SV Hüllhorst/Oberbauerschaft den Aufstieg in die Bezirksliga geschafft, deshalb kenne er die Qualitäten Halilis nur allzu gut. „Mit seinen 35 Jahren ist er immer noch topfit. Zudem ist er sowohl im Angriff als auch in der Viererkette einsetzbar. Aber derzeit sehe ich schon eher in der Offensive“, so Philipp Knappmeyer.

Gerade in der Offensive gilt es die Lücke zu schließen, die Goalgetter Sascha Manske an der Obernfelder Allee hinterlassen hat, der im Winter zum Landesligisten Preußen Espelkamp gewechselt war. Auch die beiden anderen Neuzugänge, Jonathan Pfaffenroth und Adam Srycz, sollen die Offensivabteilung der Lübbecker verstärken.

„Wir waren in der letzten Saison Sechster und wir wollen uns natürlich nicht verschlechtern. Aber für die Meisterschaft kommen andere Mannschaften in Frage“, gibt Philipp Knappmeyer zu verstehen und will die Messlatte beim FC Lübbecke nicht zu hoch aufhängen.

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