Fußball-Bezirksliga: Spielunterbrechung hilft Union Varl nur kurzzeitig beim 2:3

Fritz-Walter-Wetter, aber keine Überraschung

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Torschütze zur Varler Führung: Jens Meier. ·

Minden-luebbecke - Von Andreas GerthVARL · Fritz-Walter-Wetter, diesmal jedoch statt 3:2 mit einem 2:3 und ohne Überraschung für den Außenseiter: In einem Bezirksligaspiel mit Gewitter, sinnflutartigem Regen und 30-minütiger Spielunterbrechung unterlag Union Varl gestern Nachmittag dem TuS Jöllenbeck mit 2:3 (1:2).

Die Spieler beider Mannschaften waren klitschnass, als sie gestern um kurz vor fünf endlich ins Warme durften. Vollends vermiest war die Stimmung im Lager der Gastgeber jedoch, als die Ergebnisse der Konkurrenz eintrudelten: Bruchmühlen, Theesen II und Hausberge gewonnen, Werther mit einem überraschenden Punkt in Holsen – und Union Varl jetzt nur noch aufgrund der besseren Tordifferenz auf einem Nichtabstiegsplatz.

Wäre es beim 2:2 geblieben, das Andre Lange unmittelbar nach Wiederanpfiff nach der halbstündigen Spielunterbrechung erzielte, wären die Varler mit einem blauen Auge davongekommen und die Gäste als „Sommerfußballer“ entlarvt gewesen, wie gestern im „United-Park“ bei strömendem Regen schon gewitzelt wurde. Doch Jöllenbeck war die bessere Mannschaft, brachte die größere fußballerische Qualität auch auf dem nassen und rutschigen Boden zum Ausdruck und siegte schließlich dank des dritten Treffers von Ilyas Cakar (73.) verdient.

Die Partie war noch keine fünf Minuten alt, da hatte Pascal Meier die Varler Führung auf dem Elfmeterpunkt liegen. Jöllenbecks Torhüter hatte zuvor Andre Lange von den Beinen geholt. Doch Meier schoss zu unplatziert, und Torhüter Sebastian Blümel machte seinen Fehler wett.

Trotzdem legten die – spätestens seit gestern um den Klassenerhalt kämpfenden – Varler das 1:0 (18.) vor, das Jens Meier mit einem platzierten Distanzschuss gelang. Doch nicht mal 60 Sekunden später hatte Ilyas Cakar auf der anderen Seite zum 1:1 getroffen. „Da müssen wir uns cleverer anstellen, so schnell nach der Führung darf der Ausgleich nie und nimmer fallen“, ärgerte sich Mario Lange (Varls Sportlicher Leiter) an der Seitenauslinie. Seine Mannschaft hatte danach mehrfach Glück, nicht frühzeitig auf die Verliererstraße abzukommen. Dank Latte und „Chancentod“ Ilyas Cakar stand es nur 1:1, ehe letzterem kurz vor der Halbzeitpause aus allerdings stark abseitsverdächtiger Position doch noch das 1:2 gelang.

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit hatte Jöllenbeck mehr Spielanteile und ein klares Chancenplus – die Unterbrechung wegen eines aufziehenden Gewitters schickte aus Varler Sicht buchstäblich der Himmel.

Schiedsrichter Ridvan Cakmak informierte beide Teams darüber, dass er eine halbe Stunde warten werde. Im strömenden Regen pfiff er wieder an, und den Gastgebern gelang sofort das 2:2. Doch eine Überraschung im Fritz-Walter-Wetter gab es diesmal nicht.

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