Freeway-Cup am 16. und 17. Januar in Lübbecke / Charakter des Turniers bleibt

„So wie es jetzt ist, ist es gut“

+
Auf temporeichen Hallenfußball können sich Fans auch in diesem Jahr beim Freeway-Cup freuen.

Lübbecke - Von Maik Hanke. Die besten Fußball-Nachwuchsteams Deutschlands kommen nach Lübbecke, es gibt ein attraktives Rahmenprogramm und die Halle ist voll: Eigentlich kann man gar nicht mehr viel verbessern, geben die Veranstalter des Freeway-Cups nicht ganz ohne Stolz zu. Deswegen setzen sie bei der 17. Auflage am Wochenende vom 16. und 17. Januar wieder auf ihr bewährtes Konzept. Auch, um den Charakter des beliebten Turniers nicht zu gefährden.

„So, wie es jetzt ist, ist es gut“, sagen die Macher. Die Organisation sei „jedes Jahr wieder eine große Herausforderung“, das Niveau zu halten, ist Ansporn genug.

Sportlich gibt es kein Steigerungspotential mehr: Auch in diesem Jahr kommen etliche Nachwuchsteams der Fußball-Bundesligisten, von Werder Bremen über Borussia Dortmund bis Bayern München.

Ausländische Teams wollen die Veranstalter auch zukünftig nicht einladen. Es soll schließlich die inoffizielle Deutsche U16-Hallenmeisterschaft bleiben. Guido Meisenberg, Trainer der regionalen Mühlenkreisauswahl, nennt das Turnier „Fußball bis zum Abwinken auf hohem Niveau“.

120 Helfer vom SV Börninghausen, knapp 25 externe Hilfskräfte und 30 Organisatoren sorgen am 16 und 17. Januar in der Kreissporthalle Lübbecke für einen reibungslosen Ablauf für die pro Turniertag rund 2000 Besucher.

Innerhalb von nur 26 Stunden war das Event ausverkauft. Mittlerweile gebe es sogar einen kleinen Schwarzmarkt für Tickets, haben die Veranstalter festgestellt. Dort sind die Tickets zum Teil doppelt so teuer wie im Vorverkauf.

Die Veranstalter sind überzeugt, dass auch die Art des Hallenfußballs, der gespielt wird, die Attraktivität des Turniers ausmacht. So heißt es auch in diesem Jahr Nein zum Futsal. „Das hätte den Charakter des Turniers völlig verändert“, sagt Helfer Frank Wübker.

Sonst wären den Machern auch etliche Teams abgesprungen. In den Nachwuchsleistungszentren, erklärt Organisator Finn Holsing, herrsche weiterhin nur wenig Bereitschaft, sich auf die neue Spielart Futsal, die von den Fußball-Verbänden gefordert wird, einzustellen. Also bleibt es beim 17. Freeway-Cup beim herkömmlichen Spielball – statt eines sprungreduzierten Futsal-Balls –, es bleibt bei der Rundumbande und den fünf mal zwei Meter großen Toren.

Eins guckt man sich jetzt aber doch vom Futsal ab: die sogenannte Vier-Sekunden-Regel. Demnach darf der Torwart den Ball nur noch vier Sekunden halten. „Das ist durchaus für die Attraktivität des Spiels förderlich“, erklärt Wübker.

Zwölf Schiedsrichter stellen sich derweil für das Turnier auf die neuen Regeln ein. Eine gemeinsame Schulung steht noch an. Dadurch sollen nicht nur alle die Regeln kennen, sondern sich auch auf eine ähnliche Regelauslegung verständigen.

Abgeordnete dürfen deutsche Soldaten in Konya besuchen

Abgeordnete dürfen deutsche Soldaten in Konya besuchen

Merkel, Trump und Co. beim G7-Gipfel auf Sizilien: Die Bilder

Merkel, Trump und Co. beim G7-Gipfel auf Sizilien: Die Bilder

Mit kurzer Hose ins Büro? Zehn Outfit-Fails im Sommer

Mit kurzer Hose ins Büro? Zehn Outfit-Fails im Sommer

Edel, sexy, elegant: So präsentierten sich die Stars bei der amfAR-Gala 

Edel, sexy, elegant: So präsentierten sich die Stars bei der amfAR-Gala 

Kommentare