Frauenteams, Schiedsrichter und Zuschauer halten durch bei Regen und Wind/Absage verärgert Veranstalter

Sturmtief Zeljko getrotzt

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Mediengruppe Kreiszeitung

Oppendorf - Erst die unrühmliche Absage des SC Herford, dann Sturmtief Zeljko mit einem beinahe vom Winde verwehten Spiel der Frauen: Der Samstag stand beim Sportfest des TuS Oppendorf unter keinem guten Stern.

Zunächst hatten die Organisatoren die kurzfristige Absage des SC Herford für das Turnier am Sonntag zu verdauen. „Dabei hatte uns Herfords sportlicher Leiter Arapi am Donnerstagabend noch versichert, dass die Mannschaft kommt“, schüttelt Uwe Klasing mit dem Kopf. Am Samstagmorgen die Rolle rückwärts der Herforder, die sich in Person von Vorstandsmitglied Menzel in Oppendorf meldeten und absagten. Die Begründung: Dem Westfalenligisten, der seine zweite Mannschaft abgemeldet hat, würden zu wenige Spieler zur Verfügung stehen.

„Der Zeitpunkt der Absage ist für unser Turnier unglücklich und extrem ärgerlich. Von einem Westfalenligisten hätte man eine bessere Organisation erwarten dürfen“, ärgert sich Uwe Klasing. Doch nach dem ersten Schock griff der Fußballobmann der Oppendorfer schnell zum Telefon – und hatte Glück. „Ich habe Jörg Rodewald, den Trainer der SV Eidinghausen-Werste, im Trainingslager erwischt, ihm hatte kurz zuvor der SC Isenstedt abgesagt und nun käme ihm als Ersatz die Testmöglichkeit bei uns gerade recht“, berichtet Uwe Klasing, der sich über die spontane Zusage des Landesliga-Aufsteigers „riesig“ freute.

Mehr Professionalität zeigte Frauen-Zweitligist Herforder SV. Trainer Jürgen Prüfer trat am Samstag mit 13 Spielerinnen den Weg nach Oppendorf an, trotz des aufziehenden Sturmtiefs. Kurz vor dem Anpfiff des Freundschaftsspiels gegen die TSG Burg Gretesch (Regionalliga Nord) bewahrheitete sich die Schlecht-Wetter-Vorhersage. Bei Dauerregen und

Prüfer: Das hatten

wir schon schlimmer

heftigem Wind hielten die Frauenteams, das Schiedsrichtergespann mit Thomas Peters, Gerhard Obering und Ralf Petri sowie die Zuschauer tapfer durch. „Das verdient Hochachtung. Herfords Trainer Jürgen Prüfer hat nur gemeint, das hätte er schon schlimmer erlebt“, lacht Uwe Klasing.

Die in der vergangenen Saison noch in der ersten Liga spielenden Herforderinnen zeigten ihre Klasse und behielten im freundschaftlichen Vergleich mit 9:1 die Oberhand – leider ohne die Stemweder Lokalmatadorin Guistina Ronzetti, die erkrankt passen musste.

ag

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