Fußball: Einwechselspieler treffen und retten TuS Levern einen Punkt / Heute vier Spiele

Das feine Händchen des Holger Binder

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Freude über späte Tore und einen Punkt: Die Leverner Jochen Hegerfeld (v.l.), Thomas Uhlig und Marcel Henkel. ·

Levern - Nils Langelahn in der 76. Minute eingewechselt und das 1:2 erzielt, Atnan Hani in der 66. Minute reingekommen und zum 2:2 getroffen: Leverns Spielertrainer Holger Binder hatte am Sonntag ein feines Händchen beim Ausspielen seiner „Joker“. Das rettete dem Tabellendrittletzten der Kreisliga A immerhin einen Punkt im Heimspiel gegen den VfL Frotheim.

„Ehrlich gesagt hatte ich die Partie fast schon abgehakt“, so Binder nach dem Spiel, in dem seine Mannen bis zur 82. Minute mit 0:2 in Rückstand lagen. Doch diesmal – anders als vor einer Woche beim 0:3 in Pr. Ströhen – glaubten die Leverner an ihre Chance und wurden belohnt. Ein Mutmacher im Abstiegskampf den Binder und Co. nun mitnehmen können ins enorm wichtige Spiel am Donnerstag bei Schlusslicht HSC Alswede.

Bis dahin sollte der TuS Levern weiter auf einem Nichtabstiegsplatz stehen, wenngleich der Vorletzte SV Hüllhorst bereits heute Abend im Einsatz, beim FC Lübbecke aber nur Außenseiter ist. Zumal die Hüllhorster am Sonntag beim 0:3 gegen Tabellenführer SC Isenstedt zwei Spieler mit roter Karte verloren. Über das überharte Einsteigen des Gegners war ISC-Trainer Axel Krüger regelrecht verärgert. Er nahm zwar die Punkte mit, verlor aber in Dominik Schreiner (Brustbeinprellung) und Tobias Bölk (Bänderriss) zwei Spieler mit Verletzungen. „Ich bin froh, dass es nicht noch mehr erwischt hat“, so Krüger, dessen Team aktuell ohnehin auf Sebastian Vogt und Chris Götze verzichten muss und heute Abend im Nachbarschaftsduell gegen den VfB Fabbenstedt wieder ran muss. Für Axel Krüger als Altligaspieler des VfB übrigens ein pikantes Duell.

Mit TuS Dielingen – BW Oberbauerschaft und TuRa Espelkamp – Türk Gücü Espelkamp stehen heute noch zwei weitere Nachholspiele auf dem Programm. Für die Dielinger eine gute Gelegenheit, sich für die Niederlage im Hinspiel zu revanchieren. „Da haben wir noch etwas richtig zu stellen“, kündigt Spielertrainer Tom Westerwalbesloh an. Er war am Sonntag im Auswärtsspiel beim VfB Fabbenstedt von seiner Mannschaft milde gestimmt worden, nachdem sie in der zweiten Halbzeit eine deutliche Reaktion zeigte und den 0:2-Rückstand immerhin noch in ein 2:2 verwandelte. „Wir sind erst nach dem 0:2 aufgewacht. Mit der zweiten Halbzeit bin ich aber zufrieden“, so Westerwalbesloh, der immer noch auf seine verletzten Spieler Wessel, Türker, Lekon und Heidemann verzichten muss.

Einen ähnlichen Spielverlauf erlebte am Sonntag TuRa-Trainer Klaus Schmitz. Seine Mannen trotteten im Nachbarschaftsduell in Vehlage mit einem 0:1-Halbzeitrückstand in die Kabine. Im zweiten Durchgang riss der Tabellenzweite das Ruder aber noch an sich und setzte sich mit 4:1 durch – zum Leidwesen des früheren TuRa-Torhüters Daniel Löwen, der im Vehlager Gehäuse vier Mal hinter sich greifen musste.

Nächster Gegner der Vehlager ist am Donnerstag der SSV Pr. Ströhen. Die Ströher haben sich dank des 2:1- Überraschungserfolges am Sonntag in Holzhausen eine komfortable Ausgangsposition mit jetzt zwölf Punkten Vorsprung auf den vorletzten Platz geschaffen. „Gefeiert werden darf bei uns aber erst, wenn rechnerisch alles klar ist“, will Trainer Toni Trucco in Sachen Klassenerhalt noch keine Entwarnung geben. · ag

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