Handball-Bundesliga: TuS N-Lübbecke unterliegt Flensburg-Handewitt 25:29

Fehler in der Schlussphase kosten möglichen Sieg

+
Dennis Wilke lieferte eine starke Vorstellung ab und war bester Schütze des TuS N-Lübbecke. ·

Lübbecke - Von Melanie RussLange sah es so aus, als könnte Handball-Bundesligist TuS N-Lübbecke die Überraschung schaffen und die SG Flensburg-Handewitt im eigenen Haus bezwingen. Am Ende unterlagen die Rot-Schwarzen gestern Abend aber doch mit 25:29 (16:13).

Eine starke Defensive und ein ruhiges Angriffsspiel hielten die Gastgeber lange in der Partie. Die Flensburger schienen nach zwei Niederlagen in Folge sichtlich verunsichert, wurden erst Mitte der zweiten Halbzeit zwingender in ihren Aktionen. Gut zehn Minuten vor dem Schlusspfiff konnte sich der Vizemeister dann dank seines in dieser Phase überragenden Schlussmannes Mattias Andersson (insgesamt zehn Paraden) und unter tatkräftiger Mithilfe der Hausherren absetzen. Fehlwürfe und Ballverluste durch ungenaues Zuspiel führten dazu, dass der TuS sieben Minuten ohne Torerfolg blieb.

Der TuS N-Lübbecke begann überraschend forsch und setzte sich vor allem durch Tore von Ales Pajovic und Arne Niemeyer schnell ab. Als das Team von Dirk Beuchler in der 9. Minute nach einer starken Parade von Keeper Nikola Blazicko und einen anschließenden Tempogegenstoß durch den sehr starken Dennis Wilke mit 6:2 in Führung ging, waren die Fans nicht mehr zu halten. Auch Beuchler dürfte zu diesem Zeitpunkt seine Freude gehabt haben, hatte er im Gegenstoßspiel zuletzt doch noch viel Luft nach oben gesehen. In dieser Phase klappt es hervorragend. Zwar erkämpften sich die Norddeutschen bis zur 21. Minute den Ausgleich, doch anders als in der Vergangenheit blieb der TuS ruhig und verteidigte seine Führung bis zum 16:13-Pausenstand.

Nach dem Seitenwechsel präsentierte Flensburg sich zunächst deutlich griffiger und ging in der 27. Minute durch den besten Schützen Holger Glandorf erstmals in Führung. Dank zweier Paraden von Blazicko holten sich die Rot-Schwarzen ihre Führung noch einmal zurück und drehten sogar einen weiteren Rückstand in doppelter Unterzahl – auch weil Flensburg in dieser Phase zu hektisch agierte und mit schnellen Abschlüssen scheiterte.

Ab der 48. Minute nahmen die Gäste dann endgültig das Heft in die Hand und ließen sich ihre Führung nicht mehr nehmen.

Das könnte Sie auch interessieren

Entwarnung nach Terrorangst in Londons Einkaufsviertel

Entwarnung nach Terrorangst in Londons Einkaufsviertel

Diese Stellen vergessen Sie beim Putzen andauernd

Diese Stellen vergessen Sie beim Putzen andauernd

Werbung für Abtreibung: Ein Urteil heizt alte Debatten an

Werbung für Abtreibung: Ein Urteil heizt alte Debatten an

Weg damit! Diese sechs Dinge sorgen in der Wohnung für miese Laune

Weg damit! Diese sechs Dinge sorgen in der Wohnung für miese Laune

Kommentare