Spiel des Tages: SC Isenstedt liegt in Levern 0:2 hinten und siegt mit 5:2 / Gieselmann dreifacher Torschütze

Fast-Meister behält die Ruhe

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Am Ende zu stark für die Leverner: Christian Viermann (l.) setzt sich gegen Marius Helmich durch. · Fotos (2): Pries

Levern - Von Willi Pries. Die Meisterfeier muss warten. Obwohl Spitzenreiter SC Isenstedt sein Spiel gestern beim TuS Levern am Ende deutlich mit 5:2 (1:2) gewann, die Zeit für die Meisterfeier war noch nicht gekommen und die Sektflaschen durften beim ISC vorerst noch nicht geköpft werden.

Dass der zukünftige Meister der Fußball-Kreisliga A aus Isenstedt kommen wird, daran ließen die Spieler von Trainer Axel Krüger auch gestern Nachmittag beim Spiel in Levern keine Zweifel aufkommen. Trotz eines 0:2 Rückstandes nach zwei Treffern von Thomas Uhlig (14./30.) bewahrten die Gäste die Ruhe und bogen das Spiel souverän um.

Krüger: Mussten

erst wach werden

„Wir mussten aber erst wachgerüttelt werden, danach lief es dann wieder“, monierte ISC-Coach Krüger nach dem Abpfiff. Die Isenstedter behielten trotz des 0:2 Rückstandes die Nerven. Wichtig dabei war vor allem der schnelle Anschlusstreffer von Christian Gieselmann. Nachdem Leverns Thomas Uhlig von der Strafraumkante zum 2:0 getroffen hatte, brachte „Gisi“ den ISC im Gegenzug nach einem Zuspiel von Alexander Koch auf 2:1 heran (31.).

Bis dahin hatten die Leverner toll gekämpft und kaum gefährliche Situationen zugelassen. Nach der Halbzeitpause wurde dann aber doch ein Klassenunterschied deutlich. „Die Isenstedter werden überhaupt nicht nervös, die wissen um ihre Stärken“, schien Leverns Trainer Holger Binder während der zweiten Halbzeit schon zu ahnen, was noch kommen sollte.

Nach einem langen Ball umkurvte Christian Gieselmann den heraus stürzenden Torhüter Frank Rodenbeck, Henrik Rümke versuchte auf der Linie noch vergeblich zu retten, aber der Ball trudelte zum 2:2 ins Tor (65.). Das Spiel wurde nun für den ISC zum Selbstläufer. Innerhalb von drei Minuten schraubte der ISC das Ergebnis durch Treffer von Christian Vogt (73.), Christian Gieselmann (74.) mit seinem dritten Treffer des Tages und Frederic Freye (76.) auf 5:2.

„Die waren am Ende einfach zu gut für uns. Wir müssen unsere Punkte gegen andere Gegner holen. Viel wichtiger ist für uns das Spiel am nächsten Sonntag in Hüllhorst“, hakte Leverns Coach Holger Binder das Spiel recht zügig ab und lenkte die Konzentration auf das „Endspiel“ beim SV Hüllhorst-Oberbauerschaft.

Isenstedts Trainer Krüger versammelte sein Team nach dem Abpfiff zum Mannschaftskreis und lobte vor allem den Auftritt in der zweiten Hälfte. „Vorher war es auch eine Frage der Einstellung. Vielleicht waren wir da schon ein bisschen im Meistermodus, obwohl wir noch nichts gewonnen haben“, mutmaßte der Coach.

Am Donnerstag in

Lübbecke am Platz

Nachdem die Entscheidung gestern in Levern noch nicht fallen wollte, da TuRa Espelkamp gegen Frotheim ebenfalls gewann, könnte der ISC am Donnerstag, 15. Mai, ohne eigenes Zutun Meister werden. Sollten die TuRaner ihr Nachholspiel beim FC Lübbecke nicht gewinnen, könnten die Isenstedter ihre Meisterschaft zwischen Würstchenbude und Theke in Lübbecke feiern.

„Wir sind auf jeden Fall mit der kompletten Mannschaft am Platz und wenn es gut läuft, feiern wir am Sonntag zusammen mit unseren Fans beim Heimspiel in Isenstedt“, so Krüger.

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