Fahrsportler zum 18. Mal zu Gast in Stemwede-Drohne/Barre freut sich über Lob, aber über Kreismeisterschaften wird zu sprechen sein

Gäste bestätigen: Entspanntes Turnier mit Atmosphäre

+
Überzeugte: Patricia Großerichter vom Fahrclub Zwölf Eichen sicherte sich in der Kreismeisterschaftswertung Bronze.

Stemwede - Nach mehreren Anläufen hat es jetzt geklappt: Vor heimischer Kulisse ließ sich Silvia Bühre vom Fahrclub Zwölf Eichen Stemwede als neue Kreismeisterin feiern. Auch Silber und Bronze holte der Gastgeber. Eingebunden waren die Titelkämpfe der Minden-Lübbecker Fahrer erneut in das überregionale Fahrturnier in Drohne.

„Ich habe immer mitgemacht, meistens ist die Kreismeisterschaft Ponys dann aber nicht zustande gekommen, weil es nicht genug Starter gab“, berichtet

Bühre: Gar nicht

unbedingt mit Ehrgeiz

Silvia Bühre. „Ich bin die Sache gar nicht unbedingt mit Ehrgeiz angegangen“, ergänzt die Bürokauffrau aus Levern. Umso erfreuter ist die 46-Jährige nach Bronze im Vorjahr jetzt über Gold.

Darüber hinaus gewann sie mit ihrem zwölfjährigen Halfingerwallach Nero vor der Kutsche und Ehemann Folkert Bühre als Beifahrer im überregionalen Starterfeld auch die kombinierte Wertung in der Klasse A.

Silber ging an Anke Upheber. Die Fahrerin, die inzwischen vom RFV St. Georg Pr. Oldendorf zum FC Zwölf Eichen gewechselt ist, hatte sich mit Nero nach einem verkorksten Auftakt in der Dressur von Prüfung zu Prüfung gesteigert. Bronze holte Patricia Großerichter mit Dornik Star an den Leinen. Die Steinfelderin, die bisher für den RV Holdorf unterwegs war, geht seit dieser Saison ebenfalls für den FC Zwölf Eichen an den Start.

„Schade, dass nur ein Titel vergeben wurde“, bedauert die Vorsitzende des Fahrclub Zwölf Eichen, Birgit Barre. „Es gibt mehr Potenzial im Kreis, wenn alle Vereine mitziehen würden.“ Der FRV Nettelstedt fehlte komplett. Gründe dafür sind der Kreis-Fahrsportbeauftragten nicht bekannt. „Wir werden uns generell über die Kreismeisterschaften unterhalten müssen.“

Insgesamt wurde in Drohne auf zwei Dressurplätzen, einem Hindernisfahrplatz und in fünf Geländehindernissen ein- und zweispännig von der A- bis zur schweren Klasse S gekämpft. Die höchste Turnierprüfung, eine kombinierte Wertung in der Klasse S für Einspänner Pferde gewann der Rheinländer Heinz Künstler von der RG Hübeck-Grefrath mit Ragando. Zweiter wurde Peter Reibrich von der FSG Westfalen mit Double Delight. Platz drei ging an Ulrike Firk von der FG Schleswig-Holstein-Hamburg.

Für den FC Zwölf Eichen war es bereits das 18. überregionale Fahrturnier. An das Rekordnennungsergebnis mit gut über 100 Gespannen war der Veranstalter in diesem Jahr nicht herangekommen. Dennoch war Birgit Barre zufrieden. Fahrer und Richter bestätigten ihr, dass Drohne ein entspanntes Turnier mit Atmosphäre sei, freut sich die Stemwederin.

Sportlich lief es für die Vereinschefin nicht so optimal. Nach einem guten dritten Platz in der Dressur Klasse M, erwischte sie mit Erwinn im Hindernisfahren ein falsches Tor und war damit ausgeschieden. „Auf dem eigenen Turnier hat man viel anderes im Kopf“, gibt sie zu. „Der erste Tag ist immer der anstrengendste, weil dann Programm auf drei Plätzen läuft“, erläutert die Vereinsvorsitzende.

„Wir sind nur ein kleiner Verein“, merkt sie an und ist froh, dass sie zusätzlich Hilfe vom RFV Wehdem-Oppendorf bekommt.

sor

Alexander Zverev nun gegen Nadal - Djokovic ausgeschieden

Alexander Zverev nun gegen Nadal - Djokovic ausgeschieden

Die deutschen Promis bei der Berliner Fashion Week - Bilder

Die deutschen Promis bei der Berliner Fashion Week - Bilder

Grippewelle 2017: Die aktuelle Lage in Deutschland

Grippewelle 2017: Die aktuelle Lage in Deutschland

Werder-Training am Donnerstag

Werder-Training am Donnerstag

Kommentare