Espelkamper dominieren beim Kreispokal-Endspieltag der Jugendfußballer in Frotheim/Stemwede hält stark dagegen

Hattrick der Preußen

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Stark dagegengehalten: Die Stemweder machten es dem Favoriten im A-Jugend-Endspiel alles andere als einfach.

Frotheim - Von Andreas Gerth. Die C-Junioren legten vor mit einem 8:0 gegen die SG Fabbenstedt/Isenstedt, die B-Junioren taten sich schwerer beim 3:1 gegen die JSG Holzhausen/Börninghausen und ein paar Minuten später hatten auch die A-Junioren ihr Endspiel gegen die JSG Stemweder Berg mit 3:0 gewonnen – der Preußen-Hattrick am Samstag Nachmittag beim Kreispokal-Endspieltag in Frotheim war perfekt.

Dort gab es viele zufriedene Gesichter: Beim Ausrichterteam des VfL Frotheim um Ralf Wilhelmy, das sich über eine ordentliche Zuschauerresonanz und eine gute Einnahme freuen konnte, bei Dr. Oliver Vogt, der den Fußballkreis Lübbecke vertrat und die Siegerehrungen vornahm und natürlich bei den Trainern des FC Preußen Espelkamp, deren höherklassig spielende Mannschaften den Erwartungen gerecht wurden und die Titelsammlung der „Adlerträger“ um drei Auszeichnungen erweiterten.

Zufrieden sein konnte aber auch ein Verlierer. „Wir hatten uns vorgenommen, alles zu geben und die Motivation über 90 Minuten hoch zu halten, das hat die Mannschaft geschafft“, lobte Stephan Sander. Der Trainer der JSG Stemweder Berg konnte in mehrfacher Hinsicht zufrieden sein: mit dem Erreichen des Endspiels, der dort gezeigten, beherzten Leistung seiner Schützlinge und dem Endergebnis. „Preußen hat seine Spiele in der Bezirksliga auch schon mit 14:0 gewonnen. So etwas wollten wir vermeiden und im Rahmen unserer Möglichkeiten dagegenhalten. Ich würde sagen, wir waren ein Gegner, den man erst einmal schlagen musste“, so Sander.

Sander: Mit Einsatz

wettgemacht

Seine Mannschaft (die besteht aus nur 13 Spielern) lieferte dem haushohen Favoriten, seineszeichens verlustpunktfreier Tabellenführer der Bezirksliga, ein couragiert geführtes Duell. Die Espelkamper rannten an, die Stemweder verteidigten zweikampfstark und besaßen bei zwei Kontern sogar die Gelegenheit, den Spielverlauf auf den Kopf zu stellen. „Mit der Handlungsschnelligkeit der Preußen können wir nicht mithalten. Doch das haben unsere Jungs mit Einsatz wettgemacht“, freute sich der Stemweder Coach.

Die Führung des Favoriten fiel erst kurz vor dem Halbzeitpfiff von Schiedsrichter Eike Schäffer (TuSpo Rahden), auch nach dem Seitenwechsel hielten die Stemweder die Ordnung und nahmen nur noch die Gegentore Nummer zwei und drei hin. „Mit diesem Ergebnis können wir eine Klasse höher mitspielen“, flachste Stephan Sander.

Bei den B-Junioren gab es eine Neuauflage zwischen Preußen Espelkamp und der JSG Holzhausen/Börninghausen. „Vor zwei Jahren im Endspiel der C-Junioren haben wir sie schlagen können. Diesmal haben wir zwei, drei Fehler zu viel gemacht“, erklärte JSG-Trainer Peter Knorr. Nach der 2:0-Führung der in der Landesliga spielenden Espelkamper hatte es der Kreisligist mit dem Anschlusstor zum 1:2 noch einmal spannend gemacht. Das 3:1 bedeutete dann aber die Entscheidung zugunsten des Favoriten. „Jetzt kann ich wieder in Ruhe zum Bäcker gehen“, lachte Espelkamps Trainer Kilian Rolfs, der in Holzhausen wohnt.

Überragender Spieler des C-Jugend-Endspiels war der Espelkamper Marvin Winkelmann. Beim 8:0-Sieg der favorisierten Preußen war Winkelmann fünf Mal erfolgreich. Noel Binder, Kapitän der SG Fabbenstedt/Isenstedt, konnte anschließend die Glückwünsche von Dr. Oliver Vogt für Platz zwei entgegennehmen. Den Pokal überreichte er an Preußen-Torhüter Benito Rehling.

Im vierten Finale des Tages hätte es beinahe eine Überraschung gegeben. TuS Wasserstraße führte bei den B-Juniorinnen mit 2:1, ehe Favorit und Pokalverteidiger SV Kutenhausen-Todtenhausen das Blatt noch wendete. Das 3:2 vor den Augen von Staffelleiter Karl-Heinz Strunk fiel in der Schlussminute.

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