Fußball-Kreispokal: TuS Tengern schlägt Blasheim 8:1 und komplettiert Top-Finale

4:0 – Espelkamp überrollt chancenlose Dielinger

Gegen Espelkamps Maxim Dyck (l.) sahen die Dielinger um Ricardo Carvalho da Costa meist ziemlich alt aus. - Foto: Pollex

Espelkamp - Von Maik Hanke. In überzeugender Manier hat der FC Preußen Espelkamp das Finale im Fußball-Kreispokal erreicht. Im Duell der Bezirksligisten hieß es am Dienstagabend nach 90 Minuten im Albert-Pürsten-Stadion 4:0 (1:0) gegen den TuS Dielingen. Noch einseitiger war es im zweiten Halbfinale: Landesligist TuS Tengern gewann beim A-Ligisten BSC Blasheim mit 8:1 (3:0).

„Ich bin überhaupt nicht enttäuscht“, sagte Dielingens Spielertrainer Wolfgang Hagedorn nach der Niederlage. „Das war eine gute Trainingseinheit für die Spieler, die sonst nicht so oft spielen. So kommt man da rein.“ Preußen-Trainer Stefan Bernholt fügte grinsend hinzu: „Das ist das beste Geschäft: Wir sind beide zufrieden.“

Zufrieden kann Bernholt auch sein. Er sah einen hochüberlegenen FC Preußen Espelkamp. Der Matchplan seiner Mannschaft ging bereits früh auf: „Wir wollten die brutal unter Druck setzen“, sagte Bernholt. Und tatsächlich sahen sich die Dielinger bei jedem Ballbesitz sofort dem Angriff von mindestens einem Espelkamper ausgesetzt. Selbst bei Abstößen vom Dielinger Tor standen die Espelkamper ihren Gegnern auf den Füßen. Und bei Ballgewinn ging es bei den Preußen überfallartig nach vorne.

So war das 1:0 nur eine Frage der Zeit. Es fiel in der 33. Minute nach gelungener Kombination durch Maxim Dyck. Zur Pause hätte es noch höher stehen können, aber TuS-Torwart Thorben Klöcker lenkte einen platzierten Schuss von Daniel Penner noch über die Latte (45.). Es sollte nicht Klöckers einzige Glanztat bleiben.

In der zweiten Hälfte war es das gleiche Spiel. Die Espelkamper störten früh, und wenn es die Dielinger mal wagten, vorzustoßen, prallten sie entweder an Preußen-Kapitän Waldemar Jurez oder an der Innenverteidigung mit Haktan Kelkit und Sean Davy humorlos ab. Die Preußen gewannen gefühlt fast alle Zweikämpfe.

Als Maxim Dyck in der 60. Minute im Strafraum zu Fall gebracht wurde, gab es zu Recht Strafstoß: Daniel Urban verwandelte zum 2:0. Und nur acht Minuten später machten die Espelkamper endgültig den Sack zu. Wieder einmal Maxim Dyck preschte zwischen einen Pass von Stefan Lekon und zog alleine aufs Tor. Von der Sechzehnerlinie überwand er dann Thorben Klöcker.

In den folgenden Minuten verhinderte Klöcker gleich mehrfach glänzend eine noch höheren Rückstand: Etwa als Moritz Hagemeier frei vor ihm auftauchte oder als er einen Kopfball aus kürzester Distanz von Sascha Manske entschärfte oder als er einen Heber von Daniel Urban aus 25 Metern noch mit den Fingerspitzen über die Latte lenkte. Beim letzten Gegentor sah Klöcker allerdings nicht so gut aus: Waldemar Jurez hielt aus gut und gerne 30 Metern drauf und traf mit dem Schuss, der lange unterwegs war, ins linke untere Eck (89.).

Im Finale am 3. Oktober kommt es also zum Top-Finale: Die Espelkamper treffen auf den TuS Tengern, der am Dienstagabend mit dem BSC Blasheim keinerlei Probleme hatte. Lukasz Grzegorczyk stellte schon nach fünf Minuten auf 2:0. Alexander Knicker erhöhte noch vor der Pause. Nach dem Seitenwechsel trafen Knicker, Pascal Bley, doppelt Calvin König und erneut Grzegorczyk. Für das zwischenzeitliche 1:5 sorgte Deniz Akbas.

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