TV Espelkamp schließt Saison in 2. Tennis-Bundesliga auf Platz zwei ab/Zukunft offen

Abschluss-Sieg, zünftige Feier und Loblied auf den „jungen“ Stauder

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Rote Asche als Jungbrunnen: Der 37-jährige Franz Stauder gewann in dieser Saison fünf seiner sieben Einzel.

Espelkamp - Mit einem Sieg und einer zünftigen Feier haben die Spieler und Verantwortlichen des TV Espelkamp gestern Abend die Saison in der 2. Tennis-Bundesliga abgeschlossen. Zum Abschluss gelang ein überzeugender 7:2-Erfolg gegen Oldenburg, mit dem sich die Espelkamper in der Abschlusstabelle noch auf Platz zwei verbesserten, nur aufgrund der schlechteren Spieldifferenz hinter Meister Rot-Weiß Köln.

„Das war doch wirklich ein gelungener Saisonabschluss vor einer sehr guten Kulisse“, brachte es ein sehr gut gelaunter Hauptsponsor Paul Gauselmann auf den Punkt. Auch der TVE-Vorsitzende Hadi Haschemi zeigte sich sehr zufrieden mit dem Abschluss der Saison, den die Mannschaft gemeinsam mit den treuen Fans, die gestern zahlreich erschienen waren, ausklingen ließ. „Die Stimmung innerhalb der Mannschaft ist sehr gut, das überträgt sich dann automatisch auf das Spielfeld“, freute sich Haschemi.

Löhbrink: Verein

sehr gut repräsentiert

Gegen Oldenburg folgte ein weiterer Heimerfolg, so dass Teamchef Tobias Löhbrink aus sportlicher Sicht ein zufrieden stellendes Fazit ziehen konnte. „Wir haben den TV Espelkamp sehr gut repräsentiert, und mit dem Sieg beim Tabellenführer in Köln ist uns eine echte Überraschung gelungen. Die Mannschaft hat sich in jeder Partie als verschworener Haufen gezeigt“, fasste Löhbrink zusammen. „Der Start war noch etwas verschlafen, aber am Ende sind wir richtig explodiert. Das hat überwiegend sehr viel Spaß gemacht. Wir hatten auch in dieser Saison einen tollen Teamgeist“, ergänzte Tobias Löhbrink und lieferte mit Blick auf den 37-jährigen Espelkamper Stammspieler und Publikumsliebling Franz Stauder den Spruch des Tages: „Franz hat bewiesen, dass er noch mindestens zehn Jahre Bundesliga spielen kann.“

Ob der TV Espelkamp allerdings auch in der kommenden Saison in der 2. Liga spielen wird, entscheidet sich voraussichtlich im September, denn der Verein hat einen Antrag gestellt, ab 2015 in der 1. Ü30-Bundesliga eingeordnet zu werden. „Wir sollten in aller Ruhe darüber nachdenken, wie wir die sportliche Zukunft beim TVE gestalten wollen. Angesichts der starken Leistungen in dieser Saison wäre es aus meiner Sicht sehr schade, wenn wir nicht mehr in der 2. Liga antreten würden. Richard Becker beispielsweise würde sehr gerne bei uns weitermachen. Er hat sich ohnehin sehr gut entwickelt“, meint Tobias Löhbrink.

Besser hätte es gestern tatsächlich kaum laufen können. Das 7:2 gegen Oldenburg bedeutete für Espelkamp den fünften Sieg im siebten Spiel, wobei die Partie bei einer 5:1-Führung in den Einzeln vorzeitig entschieden war.

„Meiner Meinung nach

bin ich erst 29...“

Zwar verlor der an Position sechs eingesetzte Wanja Clauß sein Einzel, doch danach kam der TVE so richtig ins Rollen. Richard Becker sorgte für den 1:1-Ausgleich, danach siegten Luca Vanni, Franz Stauder, Enrico Burzi und Eric Prodon zum 5:1-Zwischenstand.

Wieder einmal war das Einzel Franz Stauders hochinteressant. Der Routinier („Ich bin meiner Meinung nach erst 29 Jahre jung“) lag im ersten Durchgang schon mit 1:5 im Hintertreffen, ehe er in Schwung kam, den ersten Durchgang im Tiebreak zu seinen Gunsten entschied und im zweiten Satz nichts mehr anbrennen ließ. „Ich bin ja auch in diese Saison nicht gerade gut gestartet, doch dann hat sich wieder so ein Lauf entwickelt. Ich wundere mich jedes Jahr aufs Neue, dass es immer noch so gut klappt“, so Stauder nach seinem Erfolg.

pla

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