Espelkamp besiegt Holsen 3:1 / Geschickte Zweikämpfe und hohes Laufpensum

Preußen bringen sich für Spitzenspiel in Position

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Damit tat Patrick Heuer seinen Espelkampern keinen Gefallen: Nach einer versuchten Tätlichkeit sah er die rote Karte.

Espelkamp - Der FC Preußen Espelkamp fährt am kommenden Sonntag als Tabellenzweiter zum Spitzenspiel der Fußball-Bezirksliga bei Tabellenführer TuS Jöllenbeck. Grund dafür war der gestrige 3:1 (1:0)-Heimsieg gegen den VfL Holsen. „Ich muss der Mannschaft ein Riesenkompliment machen, denn sie hat sehr diszipliniert agiert und in den richtigen Momenten die Tore erzielt“, freute sich Trainer Uwe Korejtek. „Espelkamp hat verdient gewonnen, weil sie über 90 Minuten sehr clever agiert haben“, erkannte Holsens Trainer Sergej Bartel den Dreier der Hausherren an.

Die Anfangsphase war von großem Respekt geprägt, niemand wollte einen Fehler begehen. Die erste gute Tor-Annäherung hatten die Gastgeber durch einen Freistoß Patrick Heuers, der den Pfosten anvisierte (21.). Wenig später zirkelte der kurz zuvor eingewechselte Pascal Siebers einen Heber am Espelkamper Tor vorbei (25.). Traumhaft dann die Espelkamper Führung, als Patrick Rossel mit einem fulminanten Schuss unter die Latte die Vorarbeit Daniel Penners und Sascha Manskes krönte (37.).

Nach der Pause versuchten die Holsener Druck zu entfachen, angetrieben von ihrem Spielmacher Carlos Carvalho. Doch mehr als eine Siebers-Möglichkeit (51., Wriedt wehrte ab) sprang dabei nicht heraus. Nachdem Watschagan Harutjunjan mit einem Fallrückzieher an VfL-Schlussmann Tim Wächter (56.) gescheitert war, kam der große Auftritt Cristian Nasuis: der Rumäne kam in der eigenen Hälfte in Ballbesitz, setzte zu einem Solo an, bei dem er fünf Gegenspieler in höchstem Tempo stehen ließ und netzte mit links zum 2:0 ins lange Eck (63.) ein – ein absolutes Traumtor.

Zwei Minuten später stieß Vitali Loginov Holsens Torjäger Niklas Wüllner im Strafraum um, den fälligen Strafstoß verwandelte Carvalho zum 2:1. Als dann auch noch Patrick Heuer nach einer versuchten Tätlichkeit die rote Karte sah (68.), hätte es für die Espelkamper eng werden können. Doch nach einem Eckball Daniel Penners stand Watschagan Harutjunjan wieder einmal richtig und köpfte zum entscheidenden 3:1 (71.) ein. In der Schlussphase zeigten die Hausherren ein sehr geschicktes Zweikampfverhalten sowie ein ungeheures Laufpensum – das waren die Grundlagen zu einem verdienten Heimsieg, der die Preußen weiter vom Aufstieg träumen lässt.

DK

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