Westerwalbesloh: Chancen nutzen müssen

ISC erwischt den richtig guten Tag

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Auf den Knien gerutscht: Torschütze Benedikt Schwarz.

Minden-luebbecke - DIELINGEN/ISENSTEDT · Es war ein Wermutstropfen, der im Jubel des SC Isenstedt beinahe unterging: Benedikt Schwarz hatte sich kurz vor Spielende das Knie aufgerissen und muss zum Arzt. Circa 80 Minuten vorher war „Bene“ freiwillig auf den Knien über den Dielinger Rasen gerutscht – beim Jubel über das 1:0 (7.), dem frühen und einzigen Treffer am Donnerstagabend im Spitzenspiel der Fußball-Kreisliga A.

„Tom Westerwalbesloh hat ja gesagt, dass man einen richtig guten Tag erwischen muss, um den TuS Dielingen zu schlagen – den hatten wir“, freute sich Isenstedts Trainer Axel Krüger über den Sieg, die Leistung seiner Mannschaft und auch über eine Geste des Dielinger Spielertrainers nach dem Spiel. „Tom war bei uns in der Kabine und hat sich für den fairen Verlauf bedankt. Das kann ich nur bestätigen. Beide Mannschaften haben einen guten Charakter gezeigt und sich auf Fußball konzentriert.“

Orhan Akti, der im Pokalduell beider Teams vor drei Wochen ein umstrittenes Tor für die Dielinger erzielt hatte, hätte auch vorgestern zum Spielverderber für den ISC werden können. In der 89. Minute tauchte Akti frei vor Gästetorhüter Jerome Thomas auf, verstolperte jedoch die dicke Chance zum Ausgleich. „Wenn man die Chance von Artur Seibel aus der ersten Halbzeit dazunimmt, hatten wir zwei Hundertprozentige, die man in so einem Spiel einfach nutzen muss. Das war entscheidend, denn gegen die gut organisierten Isenstedter bekommt man nun mal nicht viele Gelegenheiten“, moniert Westerwalbesloh.

Ein indirektes Lob an den Gegner. „In Dielingen haben wir die Früchte unserer Trainingsarbeit geerntet“, entgegnet Axel Krüger und gibt das Kompliment weiter an seine Spieler. „Das ballorientierte Verhalten beginnt ja nicht erst in der Viererkette. Wenn es so gut klappt wie in Dielingen, ist es das Verdienst der gesamten Mannschaft.“

Fünf Spiele, fünf Siege lautet nun die Bilanz des letztjährigen Vizemeisters. „Natürlich haben wir einen gewissen Anspruch an uns, das will ich nicht leugnen. Wir haben uns eine angenehme Ausgangsposition erarbeitet, doch das ist nur eine Momentaufnahme, weil wir schon am Dienstag gegen Lübbecke den nächsten sehr guten Gegner vor uns haben“, erklärt Krüger.

Auch Dielingens Spielertrainer Tom Westerwalbesloh will die Situation nach dem fünften Spieltag nicht überbewerten. „Unser Start mit vier Siegen ist trotzdem gelungen. Von dieser Niederlage geht die Welt nicht unter“, betont der 29-Jährige, der den Blick lieber auf die nächsten Aufgaben richtet. Am Dienstag geht es zum SV Hüllhorst, ein weiteres Auswärtsspiel folgt am Samstag, 21. September, bei Blau-Weiß Oberbauerschaft. „Wenn wir aus diesen beiden Spielen sechs Punkte holen, sieht die Welt schon wieder anders aus“, hofft Westerwalbesloh. · ag

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