Erste Niederlage für Weher Handballerinnen

„45 Minuten im Angriff nur Schrott gespielt“

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Wehes Trainer Tobias Lintelmann konnte nicht mehr hinsehen.

Wehe - Tobias Lintelmann, Trainer der Weher Handball-Frauen, war nach der knappen 20:21 (10:12)-Niederlage gegen den TV Sachsenroß-Hille restlos bedient. Seine Mannschaft habe überheblich gespielt und über 45 Minuten im Angriff nur „Schrott“ produziert, ärgerte er sich über die erste Saisonniederlage des Tabellenführers in der Bezirksliga.

Das Unheil nahm schon in der ersten Halbzeit seinen Lauf. Von Beginn an hielten die Hiller Gastgeber einen Zwei-Tore-Vorsprung, in der zweiten Halbzeit zogen sie zwischenzeitlich sogar auf 17:12 (39.) davon. Dann endlich zeigten die Weherinnen, was sie können, und drehten den Rückstand innerhalb von 15 Minuten in eine 19:17-Führung.

Ein Happy-End schien zum Greifen nah, doch Hille holte sich die Führung zurück, der letzte Angriff Wehes endete anschließend – symptomatisch für dieses Spiel – in einem Fehlwurf. Die Weherinnen brachten nur etwa ein Drittel ihrer 58 Offensivaktionen zu einem erfolgreichen Abschluss. 38 Mal verhinderten Fehlwürfe oder technische Fehler den Erfolg. „So kann man nicht gewinnen. Das ist eines Tabellenführers nicht würdig“, fand Lintelmann deutliche Worte.

Beste Spielerin auf Seiten der Schwarz-Weißen war wieder mal Ulrike Clemens, die mit 13 Toren und 15 Fehlwürfen für fast die Hälfte der Abschlüsse verantwortlich war. Das ehrt die Ausnahmehandballerin, wirft allerdings ein nicht ganz so gutes Licht auf ihre Mitspielerinnen. Es könne nicht sein, dass das Weher Spiel nur von einer Spielerin abhänge, macht er klar, dass er vom Rest des Kaders mehr erwartet.

Die personelle Situation – alle drei gesetzten Torhüterinnen waren ausgefallen – lässt Lintelmann als Ausrede nicht gelten. 20 Gegentore zu kassieren, sei in Ordnung, 21 eigene Tore dagegen viel zu wenig.

Für Wehe trafen: Clemens (13/5), Hoischen (2), Jurczyk (1), Lappe (1), Pieper (1), Langelahn (1), Möller (1).

mer

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