TuS Stemwede startet mit 2:1-Erfolg über Schnathorst in die Kreisliga A

Erst behäbig, dann mutig

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TuS-Keeper Noel Hartmann hielt seine Mannschaft mit starken Paraden im Spiel.  - 

Wehdem - Von Melanie Russ. Es war ein hartes Stück Arbeit, aber am Ende belohnte sich Kreisliga-A-Aufsteiger TuS Stemwede für den hohen Aufwand mit einem 2:1 (0:1)-Erfolg gegen den SV Schnathorst. Der Wille der Stemweder war nach Einschätzung des Stemweder Trainers Sven Kassen entscheidend dafür, dass der TuS die Partie gegen den in der zweiten Halbzeit nicht mehr so griffig spielenden Gegner drehen konnte.

In der ersten Halbzeit waren gute Torchancen der Gastgeber noch Mangelware. „Wir haben zu behäbig nach vorne gespielt. Das habe ich in der Pause auch angesprochen. Wir müssen den Mut haben, nach vorne zu spielen. Es reicht nicht, nur Tore zu verhindern“, so Kassen. Das habe die Mannschaft in der zweiten Halbzeit gut umgesetzt.

In der ersten Halbzeit blieben seine Angriffsbemühungen erfolglos, im zweiten Durchgang traf Joel Rybak dann zur Stemweder Führung.

Eine der wenigen guten Stemweder Chancen im ersten Durchgang hatte Tim Vahrenkamp, der nach rund 15 Minuten frei an der Strafraumgrenze stand. Der Ball sprang ihm aber vom Fuß. Gefährlich wurde es auf der anderen Seite, als Benedikt Ruschmeier eine Ecke direkt auf den Kasten von Noel Hartmann zirkelte (20.). Dieses Mal fischte der TuS-Keeper den Ball noch aus der Luft. Zehn Minuten später versuchte es Ruschmeier erneut – dieses Mal mit Erfolg. Fünf Minuten später – wieder nach einer Ecke – lenkte Raphael Kirschbaum den Ball mit Vollspann aufs Tor und Hartmann verhinderte mit einer starken Parade das 0:2.

Nach dem Seitenwechsel verlegte sich der SV Schnathorst auf Ergebnisverwaltung, während die Gastgeber jetzt sehr viel häufiger zum Abschluss kamen. In der 70. Minute haute Nico Engelbrecht den Ball im Nachschuss nach einer flachen Hereingabe Joel Rybaks von der Torauslinie zum verdienten 1:1 in die Maschen. In der 82. Minute revanchierte sich Engelbrecht, der nun seinerseits über links zur Grundlinie preschte. Seine Flanke erreichte Rybak, der aus acht Metern die Führung der Gastgeber markierte.

„Es wird sicher noch leichtere Gegner geben, umso mehr freuen wir uns über den Sieg“, so Kassen, dem bewusst ist dass seine Mannschaft in jedem Spiel einen hohen Aufwand wird betreiben müssen, wenn sie die Liga halten will.

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