Erfolge und gute Leistungen für Rahdener bei Einzelkämpfen in Neustadt

TuSpo jubelt: Meistertitel für David Heck und Jan Tiemann

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Von den Deutschen Einzelmeisterschaften Medaillen mitgebracht: Die Selbstverteidiger des TuSpo Rahden Luke Tatgenhorst (v.l.), Irfan Ayas, David Heck und Jan Tiemann.

Rahden - Nur wenige Wochen nach der World All Style Karate Championship der IBF in Steinfurth reisten 14 Sportler der Abteilung Selbstverteidigung des TuSpo Rahden nach Neustadt bei Hannover zur Deutschen Einzelmeisterschaft. Dabei gab es zahlreiche Erfolge und gute Leistungen zu vermelden.

Ab zehn Uhr morgens bereiteten sich die Kämpfer auf den Turniertag vor. Traditionell startete der Wettbewerb im Bereich der Formenläufe, wobei für Rahden in der Altersklasse der Kinder bis elf Jahre Robert Heer, Mirjam Khoudraji und David Heck antraten. Die drei mussten sich allerdings der starken Konkurrenz geschlagen geben und fanden sich in den mittleren Platzierungen wieder.

Familie Tiemann Vierter

mit Synchron-Form

Bei den Jugendlichen bis 15 Jahren zeigten Luke Tatgenhorst und Nico Schepmann ihre besten Leistungen, welche trotz guter Wertungen nicht für einen Platz auf dem Treppchen genügten. Daraufhin konnte die Familie Tiemann, bestehend aus Jan, Sven und Mutter Heike ihre lang erprobte Synchron-Form präsentieren, mit der sie den vierten Platz belegten. Sven und Heike nahmen ebenfalls in der Einzeldisziplin teil, doch erreichten ähnliche Ergebnisse wie ihre Vereinskollegen.

Anschließend konnten sich die Sportler kurz für die Zweikämpfe im Semikontakt aufwärmen, bis die ersten Rahdener in ihren entsprechenden Klassen aufgerufen wurden. Große Erfolge konnten hier gefeiert werden. Noch amtierender Deutscher Meister Luke Tatgenhorst (-50 Kg) erkämpfte sich den dritten Platz in drei Aufeinandertreffen, wobei er das erste gegen den jetzigen deutschen Meister verlor, jedoch die folgenden Kämpfe gewann. Auch Nico Schepmann zeigte eine gute Leistung und erreichte das kleine Finale, welches er nicht für sich entscheiden konnte und belegte somit den vierten Platz. David Heck (- 35Kg) trumpfte mit seiner Turniererfahrung auf und konnte seine ersten zwei Kämpfe gewinnen, einen sogar durch ein technisches K.O., was bei einem Vorsprung von fünf Punkten eintritt. Das Finale wurde ihm nicht leicht gemacht, doch Heck entschied den Kampf in letzter Sekunde für sich und kann sich nun stolz Deutscher Meister im Semikontakt nennen.

Robert Heer (- 40 Kg) verpasste das kleine Finale und belegte einen Platz im Mittelfeld seiner Gruppe. Unter den Erwachsenen trägt nun auch Jan Tiemann (- 60Kg) den Titel deutscher Meister. Drei Kämpfe gewann er, das Finale sogar mit einem Vorsprung von fünf Punkten.

Sein Bruder, Sven Tiemann (- 75 Kg), und Irfan Ayas bestritten beide faire und spannende Kämpfe in derselben Gruppe. Tiemann nutzte seine Stärken, indem er in seinem ersten Kampf mehrmals mit einen Fuß-Kopftreffer punktete, welches jedoch die vielen Treffer des Widersachers nicht

Duell der

Vereinskollegen

ausgleichen konnte. Auch Ayas verlor knapp in einem punktereichen Aufeinandertreffen. So mussten die Vereinskollegen in der folgenden Runde gegeneinander antreten. Irfan Ayas, der auch durch langjährige internationale Erfahrung im Vorteil war, triumphierte und zog ins kleine Finale ein. Dieses gewann er ebenfalls und belegte den dritten Platz. Beide Rahdener Sportler, sowie die Kampfrichter freuten sich über ihre technischen Leistungen, wenn auch im Endeffekt nicht jeder eine Medaille nach Hause brachte.

Auch unter den Damen war der TuSpo durch Fabiola Buschendorf (-75 Kg) vertreten. Den ersten Kampf gegen die amtierende Deutsche Meisterin und Vize-Weltmeisterin bestritt sie nach zwei Minuten mit einem Unentschieden. In der Verlängerung konnte die Gegnerin jedoch die Oberhand gewinnen. Im kleinen Finale gab es für Fabiola Buschendorf und ihre Kontrahentin viele Treffer, doch die Rahdenerin verlor auch diesen Kampf knapp. Ebenso wie Tiemann konnte sie mit ihrer Leistung dennoch zufrieden sein.

Die Trainer und Kampfrichter Mohamed Khoudraji, Walter Bock, Frits Butters-Ruben und Stefan Lange freuten sich über die Leistungen ihrer Schüler im Semikontakt. Die Rahdener bereiten sich nun auf das nächste Nachwuchsturnier vor.

DK

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