Emotionaler Abschlussspieltag in Kreisliga B/Relegation um Abstieg folgt

Jubel bei Börninghausen, Erleichterung in Oppenwehe

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Alles Kopfsache: Das Duell zwischen dem FC Oppenwehe und BSC Blasheim II wurde zum Nervenspiel. Timo Fröhlich (r.) und Artem Ladner (l.) reichte das 0:0 zum Klassenerhalt.

Lübbecke - Von Andreas Gerth. Meisterehrung für den TuSpo Rahden, Aufstiegsjubel beim SV Börninghausen und riesengroße Erleichterung beim FC Oppenwehe über den Klassenerhalt: Der 30. und letzte Spieltag der Fußball-Kreisliga B brachte jede Menge Emotionen mit sich.

Abgeschlossen ist die Saison allerdings noch nicht. Für den BSC Blasheim II, FC Lübbecke II und HSC Alswede geht es in die Verlängerung. In einer Relegationsrunde muss das punktgleiche Trio den dritten Absteiger unter sich ausmachen.

Am größten dürfte gestern Nachmittag der Jubel beim SV Börninghausen gewesen sein. Vor dem Spieltag war klar, dass sich der dritte Rang der Schwarz-Gelben nur in einen Aufstiegsplatz verwandelt, wenn Union Varl den Klassenerhalt in der Bezirksliga schafft. „Varl ist ein super Verein“, jubelte SVEB-Vorsitzender Frank Wübker nach dem Happy End für beide Vereine.

„Varl ist ein

super Verein“

Nichts für schwache Nerven war der Fußball-Nachmittag in Oppenwehe. Mit einem 0:0 gegen den BSC Blasheim II erreichten die Nordkreisler das rettende Ufer. „Ich bin noch einmal fünf Jahre älter geworden. Die Erleichterung ist riesig. Für den Verein, die Spieler und die Zuschauer ist es enorm wichtig, dass wir in der Klasse geblieben sind. Wenn wir abgestiegen wären, hätte ich aufgehört“, so Trainer Vedat Seyhan.

Fast wäre aus der Meisterehrung für den TuSpo Rahden nichts geworden. Zur Halbzeitpause lag der Tabellenführer im Auswärtsspiel beim Holsener SV mit 0:1 zurück. Doch eine Planwagentour mit einer Niederlage? Das wollten die Rahdener dann doch nicht und drehten den Spieß durch Tore von Eric Peper und Tristan Groß um. „Unser Torhüter Philip Wiebe hat überragend gehalten. Die Meisterschaft ist das I-Tüpfelchen auf diese Saison. Wir waren fast die gesamte Saison Erster, deshalb haben wir uns die Meisterschaft auch verdient“, betont Trainer Martin Neumann.

Auch der SV Schnathorst kann sich freuen – zum einen über den Aufstieg und die Vize-Meisterschaft, zum anderen über den Erfolg in der Fairnesswertung. Beim gestrigen 1:0 (0:0)-Sieg in Pr. Oldendorf durch das entscheidende Tor von Arne Merschel (63.) kassierte der SVS nur eine gelbe Karte.

Drei waren es gestern beim TuS Levern, der damit Platz zwei in der Fairplaytabelle belegt. Trösten können sich die Leverner mit dem abschließenden 2:1 (2:0)-Sieg gestern in Tonnenheide. Ein Eigentor (12.) und Lars von der Wellen (40.) bescherten Levern den 18. Saisonsieg, die Tonnenheider konnten durch Marc Anderson nur noch auf 1:2 (54.) verkürzen.

Schon mit einem Bein in der Kreisliga C stand gestern der HSC Alswede. Zehn Minuten vor Spielende traf Mustafa Salgin dann aber

König hält HSC

am Leben

doch noch zum 1:1 und rettete die Alsweder damit zumindest in die Hoffnungsrunde – nicht zuletzt dank Torhüter Steffen König, der an alter Wirkungsstätte mehrfach parierte und die Alsweder am Leben hielt. Bis dahin hatte Gastgeber TuS Dielingen II durch ein Strafstoßtor von Karsten Wehrmann aus der achten Minute mit 1:0 geführt.

In der Relegation müssen die Alsweder übrigens auf Hüseyin Özal verzichten, der nämlich sah nach einem harten Foul von hinten die Rote Karte und schubste danach einen Mitspieler.

Gleich wieder unter müssen die Aufsteiger VfL Frotheim II und SuS Holzhausen II. Auch im Direktduell mit Toren von Waldemar Degen (44.) für die Gastgeber und Malte Brinkmeyer (47.) reichte es für keinen von beiden zum Sieg.

Eine Niederlage gab es zum Saisonabschluss für den TuS Stemwede. Dabei hatte die Mannschaft von Sven Kassen beim TuS Nettelstedt nach den Toren von Daniel Hegerfeld (6.) und Florian Tolan (33.) sowie Eike Kottkamp für die Gastgeber (10.) zweimal geführt. In der zweiten Halbzeit kassierten die Stemweder eine gelb-rote Karte für Jens Thiesing und die Gegentore von Nando Bruckamp und Björn Marx zum 2:3.

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