Fußball-Bezirksliga: Union Varl empfängt Donnerstag den FC Bad Oeynhausen

Eine Übermannschaft? Sicher nicht!

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Philipp Knappmeyer, Trainer beim Bezirksligisten Union Varl, sieht seine Mannschaft nach fünf Spielen ohne Niederlage auf einem guten Weg. In dieser Woche stehen mit dem FC Bad Oeynhausen und dem SC Vlotho allerdings zwei dicke Brocken im Weg.

Varl - Von Maik Hanke. Philipp Knappmeyer sieht viele gute Spieler. Aber eine Übermannschaft? Sicher nicht. Wenn der Trainer mit seiner Spvgg Union Varl am Donnerstagabend (19.30 Uhr) in der Fußball-Bezirksliga gegen den favorisierten FC Bad Oeynhausen antritt, will er das Spiel ganz sicher nicht kampflos herschenken. „Die Aussage steht: Zu Hause geht immer was“, sagt Knappmeyer.

Wie bereits für den März hat sich Union Varl auch für den April ein Ziel gesetzt: „Die Mannschaft will wieder neun oder am besten zehn Punkte holen“, erklärt Knappmeyer. Einen Punkt hat das Team nach dem 2:2 in Lohe schon, 15 weitere sind diesen Monat noch zu vergeben.

Dabei klopfen die schwersten Aufgaben jetzt direkt hintereinander ans Tor des United Parks: Am Donnerstag empfängt der Tabellenvorletzte zunächst den Fünften FC Bad Oeynhausen zum Nachholspiel. Am Sonntag kommt dann der Spitzenreiter SC Vlotho ins Varler Stadion. „Das sind zwei megaschwere Heimspiele. Jeden Punkt, den wir da holen, feiern wir extrem ab“, sagt Knappmeyer.

Die Varler sind seit vier Spielen zu Hause ungeschlagen, gewannen auch das Flutlichtspiel gegen den klar favorisierten TSV Schötmar. Trotzdem wäre alles andere als ein Sieg der Bad Oeynhauser eine große Überraschung. Im Hinspiel gewann Oeynhausen mit 4:1.

Damals, berichtet Knappmeyer, habe Varl früh geführt, sei dann allerdings ziemlich blind in die Fallen des Gegners gelaufen. „Wir sind die Laufwege einfach naiv mitgangen. Ich glaube, dass wir ein halbes Jahr später ein bisschen schlauer geworden sind.“

Durch kluge Laufwege könnten die offensivstarken Oeynhauser gut Räume öffnen. Das müsse man dieses Mal verhindern, so Knappmeyer. Es werde entscheidend sein, die richtige Balance zu finden: Wann attackiert man den Gegner attackiert? Wann stellt man eher Räume und Passwege zu? Wie groß sind die Abstände zwischen den Reihen? Wie kommuniziert man miteinander?

Personell bessert sich die Lage beim abstiegsbedrohten Bezirksligisten wieder ein Stück weit im Vergleich zum Spiel in Lohe. Sebastian Burkert wird nach Krankheit zurückerwartet. Knappmeyer weiß aber noch nicht, wie leistungsfähig er schon wieder ist und ob er ihn von Anfang an aufstellen kann.

Gut sieht es aus bei Dominik Wehbrink. „Er hat seinen Einsatz am Sonntag gut verkraftet“, sagt Knappmeyer. Wehbrink war erst kürzlich nach einem Bänderriss ins Mannschaftstraining zurückgekehrt und musste gegen den TuS Lohe durchspielen.

Auch Arif Arifoglou kehrt nach Rückenproblemen zurück. Daniel Pöttker und Hichem Talbi sitzen als Ergänzungsspieler auf der Bank. „Die Situation war schon mal schlimmer“, sagt Knappmeyer. 15 Mann werde er wohl zusammenbekommen, und zur Not nimmt er selbst noch die Sporttasche mit und ist der Sechzehnte.

Nicht reichen wird es für Jens Meier, der nach einem Schlag auf den Fuß gegen den SV Kutenhausen/Todtenhausen noch immer Probleme hat. Aus beruflichen Gründen fehlen Marcel Rosengarten und Sebastian Lange. Außerdem muss Mario Niestrath wegen Rückenproblemen passen.

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