Fußball-Kreisliga A: SC Blau-Weiß Vehlage kein typischer Aufsteiger

„Eine Truppe, die etwas beweisen will“

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Heinrich Dyck (v.l.) mit den neuen Spielern Michael Wolf, Tolga Hortum, Alexander Weiß, Luca Rabuazo, Sebastian Spenst, Dominik Fröner, Metin Akar und Betreuer Stefan Wiebe. ·

Vehlage - Ein wenig Genugtuung ist schon dabei, wenn Heinrich Dyck darüber spricht, wie er vor zwei Jahren vom FC Preußen Espelkamp zum SC Blau-Weiß Vehlage wechselte, um dort einen C-Ligisten zu trainieren. Zwei Jahre und zwei Aufstiege später ist das „Projekt BW Vehlage“ in der Kreisliga A angekommen und hat sich weitere Ziele gesetzt.

„Ich traue der Mannschaft einen guten Mittelfeldplatz zu. Mit dem Abstieg sollten wir nichts zu tun bekommen“, meint Heinrich Dyck selbstbewusst.

Ihm stehen weiterhin eine ganze Reihe höherklassig erfahrener Spieler zur Verfügung, von denen der Großteil damals den Wechsel weg von Preußen und hin zu einem Verein, „in dem wir wieder Spaß am Fußball haben wollten“, so Dyck, mitgemacht hatten. „Wir waren uns sicher, dass es klappen würde. Jetzt haben wir eine Truppe beisammen, die etwas beweisen will“, betont Dyck.

Vitali Klunk, Kai Eichholz, Vitali Reimer, Gerd Penner, Jan-Guido Dyck, Isaak Peters, Waldemar Heinz und Sergey Lauer - allesamt Spieler, die in der Bezirks- und Landesliga gespielt haben. Dazu kommen jetzt zehn Neuzugänge, was Heinrich Dyck allerdings relativiert. „Zum Großteil sind das junge und noch unerfahrene Spieler. Das hört sich nach mehr an als es tatsächlich ist. Tatsache ist aber, dass wir für die Kreisliga A keine schlechte Truppe haben.“

Bezirksliga-Erfahrung können auch Tolga Hortum (TuS Oppendorf, zuvor TuS Dielingen) und Torhüter Daniel Löwen (VfL Frotheim) vorweisen. Ein Fragezeichen steht noch hinter der Verpflichtung von Martin Sek. Der frühere Oberliga-Spieler müsse erst wieder fit werden, schränkt der Vehlager Coach ein, der von Betreuer Stefan Wiebe unterstützt wird. Arbeiten wollen die beiden auch daran, die emotionalen Ausbrüche zu minimieren. „Bei Schiedsrichterentscheidungen müssen wir ruhiger und abgeklärter werden“, erklärt Dyck, der sich dabei miteinschließt.

Was Vehlage noch fehlt, sind Testspielgegner. Aufgrund des spät feststehenden Aufstiegs konnten bislang nur TuSpo Rahden (30. Juli) und VfL Holsen II (11. August) als Sparringspartner gewonnen werden. „Gerne auch aus dem Niedersächsischen“, ergänzt Dyck.

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