Oppendorfer Voltigierteam bei Deutschen Jugend-Meisterschaften in München

Eine starke Leistung und ein Dankeschön an die Fans

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Vor großer Kulisse überzeugt: Deborah Roters (sitzend), Nathalie Döhnert (stehend) und Nele Tomesch (oben). ·

Minden-luebbecke - MÜNCHEN/STEMWEDE · Es war ein „Highlight“ in der Laufbahn der jungen Voltigierer des RFV Wehdem-Oppendorf. Und beinahe hätte es bei den Deutschen Jugend-Meisterschaften in München sogar zu einem Platz in den Top Ten gereicht. Nach zwei hervorragenden Durchläufen zeigten die Schützlinge von Antje Döhnert in der Kür am Sonntag jedoch ein bisschen Nerven und belegten im Feld der besten deutschen Nachwuchsvoltigierer Rang 16 – eine Leistung, auf die man in Oppendorf und in der Gemeinde Stemwede zweifelsohne stolz sein kann.

Pech hatten die Einzelvoltigierer des RFV Wehdem-Oppendorf. Eileen Siekmeier und Nathalie Döhnert hatten sich ebenfalls für die deutsche Endrunde in München qualifiziert, mussten aber auf ihren Start verzichten. Ihr Pferd Hendrikx lief beim Warmmachen an der Longe von Antje Döhnert nicht mehr taktrein.

Mit den westfälischen Mannschaftsführern und weiteren Helfern suchte man nach der Ursache, jedoch vergebens. Hendrikx konnte so nicht an den Start gehen – das war das frühzeitige Aus für die beiden jungen Einzelvoltigiererinnen, die den Kopf aber nicht hängen ließen, denn beide turnen auch im Team, welches anschließend an der Reihe sein sollte.

Das Juniorteam des Vereins hatte sich ebenfalls für die „Deutsche“ qualifiziert und musste zunächst ihre Pflicht zeigen. Ihr achtjähriges Verlasspferd No Doktors war gut drauf. Eileen Siekmeier, Deborah Roters, Nathalie Döhnert, Charlotte Bosse, Tabea Hoffmann und Nele Tomesch zeigten mit Antje Döhnert an der Longe eine sehr gute Pflicht und fanden sich auf dem zehnten Platz mit 6,205 Punkten wieder. Ein hervorragendes Ergebnis nach der Pflicht, denn von Platz sechs bis elf lagen die Teams dicht beieinander, was für weitere Spannung im Laufe des Wettkampfes sorgte.

Am Samstag war die Kür an der Reihe, in der das Oppendorfer Team in neuen Trikots zum Thema „Licht und Schatten“ glänzen wollte. Konzentration, Ausdruck und Durchhaltevermögen wurden hier verlangt. Umso mehr freute sich Antje Döhnert, dass jeder ihre Schützlinge seine Übungen nahezu perfekt umsetzte. „So gut wie bisher noch nie“, betonte Antje Döhnert stolz. 7,323 Punkte waren die Belohnung für diese Darbietung, gleichbedeutend mit Platz neun. Die Freude im Oppendorfer Lager war riesig, zumal man schnell gemerkt hatte, dass das Starterfeld in diesem Jahr noch einmal stärker geworden war und die Leistungsdichte entsprechend hoch.

„So gut

wie noch nie“

Im Finale am Sonntag sollten erneut die Küren präsentiert werden. Die Anspannung war hoch – bei allen, besonders bei „Noddy“. Dieses Mal war das Oppendorfer Voltigierpferd spürbar beeindruckt von der Kulisse, lief nicht mehr ganz so ruhig und gleichmäßig seinen Zirkel wie am Vortag. Die Mädchen versuchten das Beste herauszuholen, sie turnten bis zum Ende, aber lange nicht so sauber und ausdrucksstark wie am Samstag „Das war auch eher unmöglich“, merkte Antje Döhnert an, die dennoch sehr zufrieden mit ihren Schützlingen war.

Platz 16 hieß es im Endklassement, was trotzdem alle freute, „denn auf einer Deutschen Meisterschaft ist das Niveau ganz hoch, und wer patzt wird nach hinten gereicht“, erläutert die Oppendorfer Trainerin.

Somit blickt das Team auf zwei super erste Durchgänge zurück, eine Meisterschaft in München, so groß wie bisher noch nie, ein tolles Helferteam, welches immer zur Seite stand und ganz liebe Fans, die extra für sie nach München mitgereist waren. · sas/ag

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