Handball-Bundesliga: TuS verkauft sich ordentlich in Kiel – 30:37

Eine Pause verdient

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Flasche leer: Dennis Wilke (v.r.), Tim Remer und Frank Loke kamen gestern Abend in Kiel erwartungsgemäß nicht für eine Überraschung in Frage. ·

Minden-luebbecke - KIEL/LÜBBECKE · Torfestival vor 10250 Zuschauern – zum Leidwesen des TuS N-Lübbecke, der gestern Abend im Auswärtsspiel beim THW Kiel erwartungsgemäß keine Chance hatte und schließlich mit 30:37 (16:22) unterlag.

In den Anfangsminuten hielten die gehandicapten Lübbecker (ohne Vukovic, Schöngarth und Niemeyer) das Spielgeschehen bis zum 4:5 offen, dann legte der Deutsche Meister einen Zwischenspurt zum 10:4 ein und stellte frühzeitig die Weichen. Beim 21:12 (27.) sah es böse aus für die Gäste, die sich jedoch berappelten und den Rückstand zur Halbzeitpause in Grenzen hielten.

In der zweiten Halbzeit plätscherte die Partie nur noch dahin. Die Gastgeber taten nicht mehr als sie mussten, das Restaufgebot des TuS (mit nur neun Feldspielern) wehrte sich im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten ordentlich. Lübbecke hat nun 14:18- Punkte auf dem Konto und bleibt Tabellenzehnter.

Die besten Noten bei den Lübbeckern, die gestern den 56. Geburtstag von Teammanager Zlatko Feric zu feiern hatten, verdienten sich Torhüter Nikola Blazicko, der mit etlichen Paraden Schlimmeres verhinderte, und Ales Pajovic mit sieben Treffern. Auch der anstelle von Drago Vukovic zum Einsatz kommende Pawel Niewrzawa wusste zu gefallen. Erfolgreichster Torschütze bei Kiel war Filip Jicha, der sieben seiner acht Treffer in der ersten Halbzeit erzielte und danach geschont wurde.

TuS-Trainer Dirk Beuchler gönnt seinen Mannen nun erst einmal eine Pause. Die Mannschaft hat vier Tage frei, ehe am Montag, 2. Dezember, die Vorbereitung auf das Heimspiel am Samstag, 7. Dezember (Merkur-Arena, 19 Uhr), gegen den Bergischen HC beginnt. Bis dahin hofft Beuchler, auch seine verletzten Spieler wieder dabei zu haben. „Das Pensum war zuletzt enorm hoch. Deshalb sind diese freien Tage wichtig, um zu regenerieren und die Köpfe frei zu bekommen. Ab Montag greifen wir dann wieder an“, so Beuchler.

Die Partie gegen den starken Aufsteiger Bergischer HC (15:17-Punkte) ist gleichzeitig der Start in den noch einmal Kräfte abverlangenden Monat Dezember. Am Mittwoch, 11. Dezember (19 Uhr), folgt das Pokalspiel gegen den TBV Lemgo. „Wir wollen eine Runde weiter kommen. Dann wären wir nur noch einen Schritt vom Final Four entfernt“, so Beuchlers Ziel.

Ein weiteres Mal in eigener Halle ist der TuS N-Lübbecke dann am Mittwoch, 18. Dezember (19 Uhr), gegen den HSV Hamburg zu sehen. Dabei handelt es sich übrigens um eine Partie des 1. Spieltages, die somit kurioserweise später als das ja erst kürzlich in Hamburg absolvierte Rückspiel (32:27 für den HSV) zur Austragung kommt. Zum Jahresabschluss gibt es für den TuS N-Lübbecke dann noch die Spiele bei MT Melsungen (21. Dezember) und zu Hause gegen Wetzlar (26. Dezember, 19 Uhr). · ag

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