Fußball: Martin Neumann sieht bei B-Ligist TuSpo Rahden Potenzial und Arbeit

„Eine Einheit werden“

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Viele Neue: Spielertrainer Martin Neumann (oben v.l.), Philip Zahn, Artur Gerber, Pascal Montanus, Hendrik Dummeier, Marcel Reinies, Daniel Kamolz sowie (unten v.l.) Patrick Kattelmann, Arif Arifoglou, Tobias Blase, Marek Rosenbohm, Sahin Kelemci und Eugene Oedekoven. ·

Rahden - Von Andreas GerthMittlerweile sind sie 18 oder 19 Jahre alt, doch viele der aktuellen und am Sonntag Nachmittag beim Fußball-B-Ligisten TuSpo Rahden vorgestellten Spieler kennt Christian Assmann noch aus der Zeit, als diese als Minis über den Sportplatz am Brullfeld wuselten. „Das muss zehn Jahre her sein. Natürlich haben wir in den vergangenen Jahren immer wieder Spieler aus dem Jugendbereich bekommen. Doch in dieser Intensität wie jetzt, das ist neu“, berichtet der neue Fußballfachwart der Rahdener nicht ohne Stolz.

Die beim TuSpo Rahden in den letzten Jahren intensivierte Jugendarbeit schlägt endlich bis in den Seniorenbereich durch. Sieben Nachwuchstalente aus der (abgestiegenen) Bezirksliga-A-Jugend kommen hoch. Dazu gesellten sich am Sonntag beim Trainingsauftakt des (enttäuschenden) Tabellenzehnten der Vorsaison acht externe Neuzugänge, von denen Martin Neumann der größte Hoffnungsträger ist. Der 30-jährige, frühere Landesliga- und Bezirksligaspieler hat beim Traditionsverein im Dornröschenschlaf das Amt des Spielertrainers übernommen.

„Ein Verein wie Rahden muss mindestens Kreisliga A-Fußball anbieten. Das umzusetzen, ist mittelfristig unser Ziel, allein schon, um die vielen, jungen Spieler halten zu können“, hat Neumann bei seiner ersten Station als Trainer konkrete Vorstellungen. „Das Potenzial ist vorhanden, doch damit allein ist es ja nicht getan. Wir müssen die Jugendlichen integrieren, eine Gemeinschaft werden und wollen eine gute Saison spielen. Es gibt also genug zu tun“, betont Neumann.

Unterstützt wird er an der Seitenauslinie von Muharrem Kuscu, der zuvor die A-Jugend trainierte und die nun nachrückenden Spieler sehr gut kennt. „Diese Unterstützung ist mir wichtig, weil man von draußen doch einiges anders und besser sieht“, erklärt Martin Neumann, der zuletzt für den HSC Alswede in der Kreisliga A spielte und seine Rolle innerhalb seiner neuen Mannschaft im defensiven Mittelfeld sieht.

Von den Spielern und dem vorhandenen Aufgebot will sich der Nachfolger von Torge Sprado zunächst in Ruhe ein Bild machen. „Ich möchte, dass wir schnell eine Einheit werden“, so Martin Neumann bei der Begrüßung im Kreis der Spieler. Vielleicht ist er es ja, der es schafft, den TuSpo Rahden wach zu küssen.

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