Rahdener Baskets fehlt nur ein verwandelter Freiwurf zum Sieg – 61:65 nach Verlängerung

„Eine bittere Niederlage“

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Jens Wibbelt nimmt Maß. Er und die Rahdener Baskets verpassten den zweiten Saisonsieg nur knapp. ·

Rahden - Es fehlte nicht viel, genauer gesagt nur ein verwandelter Freiwurf. Dann hätten die Baskets 96 Rahden ihr zweites Saisonspiel in der 2. Rollstuhl-Basketball-Bundesliga gewonnen. Hätte, hätte, Fahrradkette – die Rahdener vergaben die Möglichkeit und ärgerten sich schließlich über eine 61:65-Niederlage nach Verlängerung gegen die Hot Rolling Bears Essen.

„Eine bittere Niederlage“ lautete das Fazit von Co-Trainer Stephan Rehling. „Denn wir waren 35 Minuten lang die bessere Mannschaft.“ So schon im ersten Viertel, das mit 9:6 an die Baskets ging. Im zweiten Viertel spielte Rahden neun Minuten wie aus einem Guss und zog auf zehn Punkte davon. Doch anstatt das Polster mit in die Pause zu nehmen, leistete man sich zwei dumme Fehler und lag zur Halbzeit nur mit 27:21 vorn – dies sollte sich im Endeffekt rächen.

Auch im dritten Spielabschnitt hatten Spielertrainer Tarik Cajo und seine Mannen das Spiel noch im Griff. Doch auch der auf elf Zähler vergrößerte Vorsprung sollte nicht zum Sieg reichen. Durch unerklärliche Konzentrationsfehler kam Essen im vierten und letzten Viertel Punkt für Punkt heran, und kurz vor Schluss hieß es 56:56. Jetzt hatte es Sören Müller in der Hand, die Rahdener doch noch auf der Siegerstraße zu halten. Doch der 18-Jährige konnte beide Freiwürfe nicht nutzten. Somit ging es in die Verlängerung, in der sich die Rahdener trotz ihrer bislang wohl besten Saisonleistung mit 61:65 geschlagen geben mussten. Punkte für Rahden: Tarik Cajo (25), Fabian Tiemann (12), Sören Müller (9), Jens Wibbelt (7), Jörg Heichel (6).

Ein Trostpflaster waren die Siege der zweiten Mannschaft, die sich sowohl gegen RBC Köln III (53:41) als auch die Hot Rolling Bears Essen II (44:42) durchsetzen konnte. Zum Einsatz kamen in diesen beiden Spielen Fabian Tiemann (insgesamt 28 Punkte), Michael Niehaus (24), Ingo Böschemeyer (24), Stephan Rehling (14), Stefan Fiedler (6) und Günter Katenbrink (1). · ag

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