Ehrung und Abschlussfeier in Alt-Espelkamp/Mehr Spiele als Fabbenstedt

Fair-Play-Pokal 2014/2015 geht an den SV Schnathorst

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Ehrung für Platz zwei: VfB Fabbenstedts Mannschaftsführer Dennis Kahre.

Espelkamp - Der Fair-Play-Pokal der Fußballsaison 2014/15 geht an den SV Schnathorst. Da der Vizemeister der Kreisliga B gleichauf mit dem VfB Fabbenstedt lag, musste für die Vergabe ein zusätzliches Kriterium gefunden werden. „Wir haben uns für die Mannschaft entschieden, die die meisten Spiele absolvieren musste“, erläuterte Kreisvorsitzender Karl-Heinz Eikenhorst und erntete keinen Widerspruch.

Die Übergabe des Fair-Play-Pokals wurde auf einer zum zweiten Mal durchgeführten Saisonabschlussfeier vorgenommen, zu der ausdrücklich alle für den Fußball- und Leichtathletikkreis Lübbecke tätigen Ehrenamtler ins Dorfgemeinschaftshaus Alt-Espelkamp eingeladen waren. „Und das sind immerhin 75, die im Einsatz sind“, betonte Karl-Heinz Eikenhorst. Im Mittelpunkt stand jedoch das Thema Fair Play. „Unsere Kampagne ist vielfach belächelt worden, doch es war wichtig sie durchzuführen und das Thema dadurch verstärkt in die Öffentlichkeit zu tragen“, betonte Eikenhorst, der die Ehrung zusammen mit dem Vorsitzenden des Lübbecker Fußballausschusses und Gastgebers in Alt-Espelkamp, Wilfried Müller, vornahm.

Eikenhorst: Thema in

Öffentlichkeit tragen

In der Saison 2014/15 gab es drei Fair-Play-Spiele, die Bernd Lömker und Matthias Brink als Paten begleiteten und beurteilten. Die anschließend ausgezeichneten Spieler – im Kreispokalendspiels Marco Stagge (TuS Dielingen) und Daniel Dyck (VfB Fabbenstedt), in der Kreisliga A-Partie Michael Van Brackel (SuS Holzhausen) und Andreas Derksen (SV Hüllhorst-Oberbauerschaft) sowie im Kreisliga B-Spiel Tobias Ahler (TuS Levern) und Jan Streich (TuSpo Rahden) – waren ebenfalls Gäste der abschließenden Fair-Play-Ehrung.

Unübersehbar war dort die Mannschaft des VfB Fabbenstedt, die entsprechend des Strafenkatalogs auf einen Quotienten von 1,46 kam. Ebenso allerdings der SV Schnathorst, der diesen Wert in 30 Punktspielen erreichte und damit den Fairnesspokal als Nachfolger des TuS Oppendorf (2014) und FC Oppenwehe (2013) überreicht bekam. „Ich musste mir schon einige Sprüche anhören, dass eine Mannschaft, in der ich mitspiele, die fairste ist“, kommentierte Schnathorsts Spielertrainer Christoph Kuhlmann, der sich nach seiner Vergangenheit als Abwehrspieler nun in der Kreisliga B weiter vorn bewegt und Tore schießt. Der VfB Fabbenstedt, in der nur mit zwölf Mannschaften bestückten Kreisliga A mit nur 26 Saisonspielen, musste übrigens nur auf den Pokal verzichten, den obligatorischen Ball und einen Umschlag mit Inhalt gab es auch für den Zweitplatzierten des Fairnesswettbewerbs.

DK

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