Guter 8. Platz für Mühlenkreis-Team bei westfälischen Vierkampfmeisterschaften

Auf der Ehrenrunde kehrt die Freude zurück

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Das Mühlenkreis-Team vertreten: Ernst-Michael Dedert, Jacqueline von Behren, Birgit von Behren, Theresa Möller, Jandrik Tech, Dirk Niemeyer, Laura Bergmeier, Annika Bergmeier, Merle Stork, Ilka Hahler, Lea Sophie Hageböke und Melisa Löchert.

Lübbecke - Von Sonja Rohlfing„Was wird, das wird“, diese Parole hatte Sportwartin Nadin Henke vor dem Westfälischen Mannschaftschampionat der Vierkämpfer ausgegeben. Mit Platz acht erreichte Minden-Lübbecke bei der Landesmeisterschaft, die am Wochenende erstmals im Mühlenkreis ausgerichtet wurde, ein achtbares Ergebnis im Mittelfeld. Die Freude darüber kam bei den jungen Sportlern jedoch erst bei der Ehrenrunde. Einen Podestplatz in greifbarer Nähe mussten zunächst die Patzer im Springen verdaut werden.

Nach dem 3000 Meter Geländelauf und dem 50 Meter Schwimmen im Lübbecker Hallenbad lagen Jandrik Tech, Theresa Möller (beide RV Holzhausen-Heddinghausen), Jacqueline von Behren (RFV Friedewalde) und Lea Hageböke (RV Destel) auf Platz zwei, sowie nach der A-Dressur auf Platz vier. „Das war ein guter Auftakt“, erklärte Ernst-Michael Dedert. Im Springen hätten dann alle Nerven gezeigt. „Alle haben den Parcours beendet und keinem ist etwas passiert“, ist er mit Blick auf die zum Teil unerfahrenen Vierkämpfer und Pferde mit dem Ergebnis zufriedener als die jungen Pferdesportler. 14543 Punkte bedeuteten am Ende Platz acht. „Im nächsten Jahr greifen wir wieder an“, betont der Trainer und Mannschaftsführer.

„Im nächsten Jahr

greifen wir wieder an“

Vierkampfluft schnupperten schon einmal Melisa Löchert (RV Destel), Merle Stork und Laura Bergmeier (beide RFV St. Georg Pr. Oldendorf). Sie nahmen an der zeitgleich stattfindenden Sichtung für den Bundes-Nachwuchsvierkampf teil. Trainiert hatten die Minden-Lübbecker seit Anfang Januar unter der Leitung von Birgit von Behren (Dressur), Ernst-Michael Dedert (Springen), Dirk Niemeyer (Schwimmen) und Ilka Hahler (Laufen).

Insgesamt 15 Mannschaften aus zehn Kreisverbänden waren diesmal beim Mix aus Laufen, Schwimmen, Dressur und Springen am Start. Platz eins bis drei machten die traditionellen Vierkampf-Hochburgen Coesfeld I (16518 Punkte), Münster I (16418 Punkte) und Borken (16012 Punkte) unter sich aus. Die Einzelwertung im Westfälischen Championat der Vierkämpfer gewann Nils Ohmen (Münster) mit 5945 Punkten. Silber ging an Franziska Hölper (Coesfeld) mit 5619 Punkten. Bronze holte Nina Sparwel (Borken) mit 5551 Punkten. Bester Minden-Lübbecker Teilnehmer unter den 59 Startern war Jandrik Tech auf Platz 16 mit 5069 Punkten.

„Wir haben hier sehr guten Vierkampf gesehen“, lobt Christa Middendorf das sportlich hohe Niveau. „Leider waren weniger Mannschaften als sonst am Start. Ich hoffe, das bleibt eine Ausnahme“, ergänzt die Vorsitzende der westfälischen Pferdesportjugend, der der vielseitigste Wettkampf unter den Pferdesportarten besonders am Herzen liegt.

Der Vierkampf verlange Teilnehmern, Mannschaftsführern, Trainern, Eltern und Organisatoren viel ab. Darum bedanke sie sich bei allen, die viel Zeit in die Vorbereitung gesteckt haben, erklärte Regierungspräsidentin Marianne Thomann Stahl. Die Veranstaltung sei perfekt organisiert gewesen, bedankt sich auch Christa Middendorf beim Kreisreiterverband Minden-Lübbecke und dem RV Herzog Wittekind Oberbauerschaft. „Wir kommen gern wieder nach Ostwestfalen.“

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