Union Varl und zweimal der TuSpo triumphieren beim Finale des Fußball-Altliga-Cups

Dreimal Rahdener Jubel in Rot

Humba humba täterä: Die Ü32-Männer von Union Varl tanzten vor ihren Anhängern und bejubelten die Meisterschaft. - Foto: Hanke

Lübbecke - Die gemeinsame Feier war sowieso geplant. Dass aber die Altliga-Fußballer des TuSpo Rahden gleich zwei große Pokale aus der Kreissporthalle Lübbecke ins Hotel Bohne in Rahden mitnehmen konnten, passte umso besser.

„Zwei Pokale holt man auch nicht alle Tage“, freute sich Spieler Dirk Wickenkamp am Sonnabend über den Doppelerfolg von Ü50 und Ü55 beim Endspieltag des Barre-Altliga-Cups. In der Königsklasse des Altliga-Fußballs, der Ü32, setzte sich die Spvgg Union Varl die Krone auf und machte den Rahdener Dreier-Triumph in Rot perfekt. Das letzte Spiel des Tages, das Finale der Ü32 zwischen Union Varl und dem TuS Gehlenbeck, begann mit Feuer und verdeutlichte: Hier geht es um was! Beide Mannschaften beginnen mit offenem Visier. Zunächst verpasste der Varler Kapitän Kai Schlüter eine große Chance, kurz danach zwang Marco Gambera mit einem Schuss Varls Torhüter Björn Tappe zu einer glänzenden Flugeinlage.

Unterstützt von singenden und trommelnden Fans, fiel das 1:0 für die Varler in der 9. Minute. Kai Schlüter drehte sich gut fünf Meter vor dem Gehlenbecker Tor auf dem Bierdeckel und müllterte den Ball flach rein.

Kurz danach Aufregung: Gehlenbeck traf ins Tor – der Treffer zählte aber nicht. Schiedsrichter Christoph Gerling hatte nach einem Foul von Torhüter Tappe – zu früh – abgepfiffen. Den anschließenden Freistoß hämmerte Christian Aldegeerds nur an den Pfosten.

Danach verflachte das Spiel etwas, keiner wollte Fehler machen. Flüssige Kombinationen und durchschlagende Chancen wurden Mangelware. Erst in den letzten Minuten wurde es wieder spannend. Das 2:0 in der 24. Minute fiel durch einen Weitschuss von Kai Kröger, der Keeper Lars Grote durchrutschte. Mit einem Beinschuss gegen Keeper Tappe ließ Stephan Wetter die Gehlenbecker nur eine Minute später nochmal hoffen – 1:2. Als Gehlenbecks Torhüter am Ende aber weit mit aufrückte, haute Daniel Hoolt in der Schlussminute einfach mal von ganz hinten drauf – und traf zum 3:1-Endstand.

„Vor der Saison haben wir nicht damit gerechnet“, sagte Varls Trainer Oliver Sander. „Das Ziel waren die KO-Spiele. Aber wenn man schon im Finale steht, will man auch den letzten Schritt machen.“ Die Stärke seiner Mannschaft sei in der Saison das Kollektiv gewesen. Auch im Finale setzte er elf Spieler ein. „Wir konnten ohne Qualitätsverlust durchwechseln“, sagte Sander. Durch die Wechsel habe immer eine frische und konzentrierte Mannschaft auf dem Feld gestanden.

Altliga-Endspieltag

In den Endspielen zuvor hatte der TuSpo Rahden zwei Titel einheimsen können. Im Ü50-Finale gegen den TuS Levern gewannen die Rahdener mit 3:1 (2:0). Rahden war in der ersten Hälfte klar die bessere Mannschaft. Die Basis für den Erfolg legte Michael Leistner mit einem Doppelpack. In der fünften Minute knallte Leistner nach scharfem Pass von Heinz-Hermann Kolkhorst den Ball oben links in den Winkel. In der 14. Minute tanzte sich Leistner zentral vor dem Tor durch die Abwehr, behielt die Ruhe, als er zu stolpern drohte, und schoss den Ball rein.

Nach dem Seitenwechsel kam Levern gut ins Spiel. Ciro Ronzetti erzielte mit einem Beinschuss gegen den Torhüter in der 16. Minute den Anschlusstreffer. Gerade Ronzetti war danach weiter gefährlich, in den entscheidenden Momenten aber zu ungenau.

Das 3:1 fiel kurz vor der Schluss und wurde besonders bejubelt. Es war das erste Saisontor von Recep Yavuz. „Er ist ein Trainingsweltmeister, aber Toreschießen ist nicht so seins“, sagte Mitspieler Dirk Wickenkamp nach dem Spiel mit einem Lachen. Der Erfolg der Rahdener kommt drei Jahre nach dem Pokalsieg in der Ü45-Alterklasse, berichtet Wickenkamp. Damals wie heute der Finalgegner: der TuS Levern.

In der erstmals ausgespielten Ü55-Altersklasse gewannen die Männer des TuSpo Rahden im Finale gegen den TuS Eintracht Tonnenheide. Die Rahdener, die früh fürs Finale qualifiziert waren, wurden ihrer Favoritenrolle gerecht. Das Team verlor in der ganzen Saison kein Spiel.

Das Finale war allerdings harte Arbeit. In einem zähen Spiel gab es zunächst wenige echte Torchancen. Erst in den letzten Minuten des Spiels drehte Rahden auf. Zunächst schoss Dieter Hagemeier ans Lattenkre7uz (23.), danach folgte der spielentscheidende Doppelschlag durch die Tore von Werner Vullriede und Jörg Gaida.

Die Bachelorette 2017: Das sind die Kandidaten

Die Bachelorette 2017: Das sind die Kandidaten

Gomez zu Hass-Tiraden in Braunschweig: "Wie Affen"

Gomez zu Hass-Tiraden in Braunschweig: "Wie Affen"

Ranking: In diesen Berufen gibt es die meisten Urlaubstage

Ranking: In diesen Berufen gibt es die meisten Urlaubstage

Sonnenbaden für Profis: Zwölf coole Extras fürs Cabrio

Sonnenbaden für Profis: Zwölf coole Extras fürs Cabrio

Kommentare