Fußball: Niestrath trifft gegen Lieblingsgegner / Akute Probleme in Espelkamp

Dortmund-Fans freuen sich mit „Huntelaar“

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Wenn der „Hunter“ trifft, gratuliert sogar der Vereinsvorsitzende: Mario Niestrath mit Uli Eikenhorst im Kreis der Varler nach dem Heimsieg gegen Hausberge. ·

Minden-luebbecke - VARL/ESPELKAMP · Bei Fußball-Bezirksligist SpVg. Union Varl gibt es eine ganze Reihe von Spielern, die mit Bundesligist Borussia Dortmund sympathisieren, und selbst sie mussten am Sonntag Nachmittag im „United-Park“ schmunzeln, als der „Stadionsprecher“ das 3:0 verkündete. „Unser Torschütze: Klaas-Jan Huntelaar.“ In Varler Kreisen heißt das: Schalke-Fan Mario Niestrath hat getroffen.

„Das kommt ja nicht so häufig vor“, musste selbst Trainer Sebastian Numrich nach dem 4:0-Heimerfolg gegen den SV Hausberge ein bisschen grinsen. Der Varler Coach konnte sich übrigens sofort daran erinnern, dass Niestrath auch in der vergangenen Saison im Heimspiel gegen Hausberge unter den Torschützen war und damals in der 90. Minute zum 4:3 traf. „Das scheint sein Lieblingsgegner zu sein“, meint Numrich.

In der nächsten Saison wird sich „Huntelaar“ wohl einen neuen Lieblingsgegner suchen müssen, denn nach dem 4:0 am Sonntag zeichnet sich ab, dass die Varler für ihre dritte Saison in der Bezirksliga planen können und Hausberge unter den vier Absteigern sein wird. Noch aber hält Numrich den Ball flach: „Die Situation in der Tabelle hat sich für uns verbessert. Ich hätte gerne 40 Punkte, das müsste dann für den Klassenerhalt reichen.“

Jetzt müssen die Varler zweimal auswärts ran, am kommenden Sonntag beim SV Kutenhausen/Todtenhausen, danach beim Tabellen-14. VfL Theesen II. Den nächsten Heimauftritt gibt es am Ostermontag, 21. April, gegen Union Minden.

Akutere Probleme haben der TuS Tengern II und FC Preußen Espelkamp II, sie liegen auf Abstiegsplätzen und sind auf Hilfe von oben angewiesen. Tengern II, um die Liga noch zu halten, Espelkamp II, um überhaupt antreten zu können. Die Reserve musste in Minden bereits das zweite Mal passen. Beim dritten Nichtantreten wird die Mannschaft aus der Wertung genommen.

Die erste Mannschaft der Espelkamper war die Fahrt nach Kirchlengern mit zwei gesunden Auswechselspielern angetreten. Hilfe für die Reserve, die eine Woche zuvor beim 3:2 gegen Theesen II genau elf Spieler zur Verfügung hatte, sei nicht möglich gewesen. Von der Elf der Vorwoche fehlten jetzt Müller (gesperrt), Mizel (beruflich unabkömmlich) und Boinski (verletzt). Als die Absage der zweiten Mannschaft feststand, vergrößerten Axel Benus als zweiter Torwart und Refik Salihi das Auswechselkontingent der Ersten in der Partie bei RW Kirchlengern, übrigens der nächste Gegner der Preußen-Reserve am kommenden Sonntag beim Heimspieltag im Pürsten-Stadion. Trainer Uwe Korejtek: „Dann sollte es auch bei der Zweiten personell wieder besser aussehen“.

Er selbst ärgerte sich über die Begleitumstände bei der 0:2-Niederlage in Kirchlengern. Als unglücklich empfand Uwe Korejtek, dass Kirchlengerns Sven Sebastian nach einem taktischen Foul nicht die gelb-rote Karte bekam, dafür aber kurz darauf Watschagan Harutjunjan, der die erste gelbe Karte für eine vermeintliche Schwalbe und die zweite nach einer Berührung mit dem gegnerischen Torwart beim Kopfball sah. Er fällt somit am Sonntag aus und ist eine Option weniger in den Planungen der Espelkamper. · ag/bra

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