Dielinger Mannel kommt als TuRa-Trainer

Zu Fuß zum Sportplatz

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Keine „besondere“ Situation, aber eine außergewöhnliche: Rainer Mannel.

Dielingen - Nein, sagt Rainer Mannel, etwas Besonderes sei die Partie am Sonntag zwischen dem TuS Dielingen und TuRa Espelkamp nicht für ihn. Obwohl die Konstellation außergewöhnlich ist: Ein Dielinger tritt gegen den TuS Dielingen an, als neuer Trainer von TuRa Espelkamp.

Rainer Mannel kann am Sonntag Nachmittag zu Fuß zum Sportplatz gehen. „Ich freue mich darauf, weil ich einige alte Weggefährten wie Horst Haarmeyer und Dieter Pöppelmeier treffen werde“, sagt der 56-Jährige. Doch damit sind die Berührungspunkte zwischen dem Dielinger und dem TuS Dielingen dann auch fast schon aufgezählt. Zu lange war der Trainer in den letzten Jahren in Niedersachsen unterwegs, als dass die Partie am Sonntag für ihn das Prädikat „besonders“ verdiente.

Eine Saison gab es ihn aber doch, den Rainer Mannel als Trainer in Dielingen. „Das war damals die zweite Mannschaft und ist 30 Jahre her“, lacht er. Zuletzt war der erfahrene Coach viereinhalb Jahre in Bohmte engagiert, „eine tolle Zeit“, so Mannel im Rückblick. Dann kam der Anruf aus Alt-Espelkamp. „Dennis Barg, den ich noch aus Wagenfelder Zeiten kenne, hat den Kontakt hergestellt“, erzählt er und erklärt auch, warum er bei TuRa für eine halbe Serie zugesagt hat, obwohl klar ist, dass die Grün-Weißen in der nächsten Saison mit Willi Rogalsky als Spielertrainer weitermachen. „Ganz ohne Fußball kann ich ja nicht“, lacht Mannel.

Bei TuRa soll der Dielinger versuchen, das möglichst Beste aus der keinesfalls einfachen Ausgangslage herauszuholen. Für den Tabellensiebten ist der Zug nach oben schon abgefahren, in der Winterpause verlor die Mannschaft in Andri Reimer und Emanuel Olfert zwei Spieler an Nachbar FC Preußen Espelkamp. „Mein Eindruck ist, dass die Jungs willig sind und ordentlich mitziehen, obwohl es für viele im Schichtbetrieb nicht einfach ist“, berichtet der neue TuRa-Coach.

In dieser Funktion war Mannel am vergangenen Sonntag in Dielingen am Platz. „In der Hinrunde hat Dielingen nur vier Gegentore kassiert, gegen Hüllhorst waren es drei auf einmal. Da hat man schon gemerkt, dass Ali Döpke und Stefan Lekon nicht dabei waren“, so Mannels Erkenntnisse.

Morgen Nachmittag ist der Dielinger erneut in Dielingen am Platz. „Nichts besonderes“, behauptet der TuRa-Coach, außergewöhnlich aber schon.

ag

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