Fußball: Tonnenheide bleibt als letzter B-Ligist im Rennen / Union Varl 6:1

TuS Dielingen siegt nach Elfmeterschießen

Lübbecke - Eintracht Tonnenheide hat als letzter verbliebener B-Ligist den Sprung in die Runde der letzten acht des Kreispokals geschafft. Gestern Abend gewannen die Tonnenheider das Duell der B-Ligisten gegen Oppenwehe deutlich mit 5:0. Ebenfalls das Viertelfinale erreicht haben Union Varl (6:1 bei den Lübbecker Kickers), TuS Tengern (3:0 bei TuRa Espelkamp), SuS Holzhausen (5:3 in Fabbenstedt) und der FC Lübbecke (3:1 in Schnathorst). Zudem ging es gestern Abend zweimal ins  Elfmeterschießen.

Eintracht Tonnenheide – FC Oppenwehe 5:0 (3:0). „Der Pokal ist eine Zugabe für uns, und wir freuen uns natürlich, dass wir noch dabei sind. Vorrang hat aber die Meisterschaft“, betonte Eintracht-Coach Wolfgang Wischmeyer. Seine Mannschaft erwischte gestern Abend einen tollen Start und führte bereits zur Halbzeit mit 3:0 dank Dennis Möhle (2) und Marc Anderson. „Die Tore waren allesamt sehr gut herausgespielt“, so Wischmeyer, der im zweiten Durchgang noch die Treffer von Sven Schmidt und Maik Ahrens zu sehen bekam.

SV Schnathorst – FC Lübbecke 1:3 (0:0). Der favorisierte A-Ligist setzte sich beim B-Ligisten durch, wobei die Tore erst in der zweiten Halbzeit fielen. Nils Dau (2x) und Thorben Grumbach schossen Lübbecke eine Runde weiter.

Lübbecker Kickers – Union Varl 1:6 (1:2). Nach einer 2:1- Führung zur Halbzeit wurde es am Ende doch noch ein auch in der Höhe standesgemäßer Erfolg für den Bezirksligisten. Ein Eigentor und Andre Lange sorgten für Varls 2:0-Führung, doch der C-Ligist hielt bis dahin sehr gut mit und schaffte sogar den Anschlusstreffer. In Gefahr geriet der Sieg des Favoriten jedoch nicht. Jens Meier, Andre Lange, Sven Kassen und Steffen Wegehöft ließen die Gäste noch auf 6:1 davonziehen.

TuRa Espelkamp – TuS Tengern 0:3 (0:2). Beinahe nur ein Trainingsspiel war die Partie in Alt-Espelkamp. Der Landesligist aus Tengern bot nur seine zweite Garde auf, auch TuRa-Coach Klaus Schmitz schonte einige Stammkräfte, darunter Willi Rogalsky. Dank der Treffer von Yasin Köse (6.) und Christian Kulynycz (11.) bog der Favorit früh auf die Siegerstraße ein. Die beste Gelegenheit für TuRa, noch einmal ins Spiel zurück zu kommen, vergab Manuel Gossen kurz vor der Halbzeitpause. So aber ließ Tengern nichts anbrennen und erhöhte in der Schlussphase noch auf 3:0 durch Florian Hartmann.

VfB Fabbenstedt – SuS Holzhausen 3:5 (0:3). Ein packendes Pokalspiel, in dem Holzhausen nach Toren von Andre Koch, Andrej Vidmer, Nico Schmidt und Leo Pieper bei einer 4:0-Führung schon wie der sichere Sieger aussah. Fabbenstedt aber zeigte Moral und kam durch Janes Riechmann, Philip Bünemann und Daniel Sawatzky auf 3:4 heran. Pieper mit seinem zweiten Treffer stellte den Holzhauser Erfolg dann aber sicher.

Türk Gücü Espelkamp – BW Vehlage. 2:2 nach regulärer Spielzeit und 4:4 nach Verlängerung – die Partie in Espelkamp war nichts für schwache Nerven. Im Elfmeterschießen machte der starke Türk-Gücü-Torhüter Salin den Unterschied aus. „Was uns aber besonders schwer trifft ist die Rote Karte gegen Gerd Penner“, so Vehlages Coach Heinrich Dyck, dessen Team insgesamt 90 Minuten in Unterzahl spielte.

SC Isenstedt – TuS Dielingen 4:5 n.E. Der vermeintlich entscheidende Treffer fiel in der 97. Minute durch Alex Koch nach Vorarbeit von Christian Gieselmann. Doch die Dielinger ließen nicht locker und schlugen in der 120. Minute zurück. Der Treffer von Orhan Akti zog wütende Proteste der Isenstedter nach sich, da er den Ball mit der Hand ins Tor befördert haben soll. Im anschließenden Elfmeterschießen verschoss beim ISC Marco Radtke, was den TuS Dielingen jubeln ließ. · ag

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