Bei Desteler Pferdetagen Sieg aus Vorjahr wiederholt/ Geländeritt wiederbelebt

Könemann und sein kleines Pferd mit großem Herz

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Heimsieg: Heinz-Günter Schäfer vom RV Destel gewann auf Finess ein L-Springen.

Destel - Von Sonja Rohlfing. Derselbe Reiter mit demselben Pferd: Gerd Könemann vom RFV Brüninghorstedt-Schamerloh-Warmsen triumphierte auf Alexa v.M. erneut im Finale des Barre-Stil-Pokals. Damit wiederholte das sympathische Paar am vergangenen Wochenende bei den Desteler Pferdetagen seinen Vorjahreserfolg.

31 Paare hatten sich in die Starterliste für das Finale zum Barre Stil-Pokal eingetragen. Der geschickt und anspruchsvoll von Thomas Bröcker aus Pr. Oldendorf gestaltete Parcours für das M*-Springen trennte schon im Normalumlauf Spreu und Weizen. Verdient zogen acht Paare in die Siegerrunde ein. Könemann und Alexa v.M. wiederholten hier, was sie schon in der ersten Runde gezeigt hatten. Erneut fehlerfrei ließ sich die zwar kleine, aber mit großem Herz springende elfjährige Hannoveraner Stute von As di Villana/Sion von ihrem Reiter über die Stangen lenken. Platz zwei sicherte sich Ronny Lösche vom ZRFV Ovenstädt. Ihm gelang auf Caliro die einzige weitere fehlerfreie Runde im Stechen. Die beiden waren aber rund fünf Sekunden langsamer als das Siegerpaar. Mit einem Abwurf Dritter wurde Henry Cohen vom RFV St. Georg Georgsmarienhütte.

Mit 35 Prüfungen und 1500 reservierten Startplätzen hatte der RV Destel an drei Turniertagen ein strammes Programm abzuwickeln. Das gelang gewohnt routiniert, auch wenn aufgrund des Regens am Samstag für Sonntag alle Dressurprüfungen in der Reithalle verlegt werden mussten.

Neu in der 53. Auflage der Desteler Pferdetage war ein Geländereiterwettbewerb und ein Stilspringen mit Naturhindernissen. Voll zufrieden mit Beteiligung und Ergebnis in beiden Prüfungen war Stefani Gieselmann vom RV Destel. „Es ist schade, dass das Vielseitigkeitsreiten so eingeschlafen ist.“ Es fehlten aber einfach die Trainingsmöglichkeiten und Wettbewerbe auf Turnieren für eine behutsame Heranführung. „In Dressur und Springen startet auch niemand direkt in der Klasse A“, verdeutlicht die Beauftragte Vielseitigkeit im Kreisreiterverband. Neben den Pferdesportlern möchte sie Vereine ermuntern Wettbewerbe anzubieten. „Es braucht keine komplette Geländestrecke.“ Feste Hindernisse seien auf diesem Niveau einfach herzustellen und mobil. Außerdem gebe es für solche Prüfungen eine Veranstalterförderung.

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