Fußball-Kreisliga A: Enrico Held steht beim SVHO vor sehr schwerer Saison / Namhafte Abgänge / Kaoa Omar soll vorne treffen

„Den SV Hüllhorst weiter unten suchen müssen“

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Vor einer schweren Mission: Hüllhorsts Trainer Enrico Held (hinten v.l.) mit Lukas Lütkemeier, David Dee sowie (vorn v.l.) Michael Ketler und Onur Bulut. ·

Minden-luebbecke - HÜLLHORST · Keine Illusionen macht sich Enrico Held, Trainer des SV Hüllhorst/Oberbauerschaft, kurz vor dem Saisonstart in der Fußball-Kreisliga A. „Besonders für die obere Tabellenhälfte kommen eine ganze Reihe von Mannschaften in Frage.

Das verspricht sehr spannend zu werden. Wir werden damit aber sicherlich nichts zu tun haben. Man wird den SV Hüllhorst/Oberbauerschaft etwas weiter unten suchen müssen“, sagt der 30-Jährige von seinem eigenen Team.

Ganz so chancenlos wie manche den SVHO nach den Abgängen wichtiger Leistungsträger sehen, sieht der Trainer seine Elf jedoch nicht. „Ich bin überzeugt davon, dass wir eine gute Chance haben, die Klasse zu halten. Auch andere Vereine haben ja mit Problemen zu kämpfen“, so Held.

Es geht am kommenden Sonntag für alle Teams in der Kreisliga A bei null los. Dennoch dürften die Hüllhorster zu den Mannschaften zu zählen, die nur, aber wirklich auch nur gegen den Abstieg spielen. Schon in der letzten Saison zehrten die Hüllhorster von ihren starken Hinrunde. Lediglich einen „Dreier“ feierte der SVHO im Jahr 2013. Mit Serkan Bodur, Mehmet Bodur und Anil Engin haben den Verein nun gleich drei Leistungsträger in Richtung Türk Gücü Espelkamp verlassen. Den aber wohl bittersten Abgang haben die Hüllhorster mit Mustafe Halili zu verzeichnen. „Der Weggang von Mustafe tut uns am meisten weh. Er war unser Kapitän und Abwehrchef“, macht Enrico Held keinen Hehl daraus, dass man diese Personalie zumindest nicht sofort 1:1 ersetzen kann.

Was eigentlich erst für die Zukunft geplant war, musste jetzt bereits umgesetzt werden. „Unser Ziel und unsere Aufgabe bleibt es, hier mit Spielern aus der Gemeinde Hüllhorst etwas aufzubauen. Durch die Abgänge hat sich dieser Vorgang, der eigentlich über einen Zeitraum von vier Jahren angedacht war, natürlich beschleunigt“, erklärt Enrico Held. „Wir werden in der kommenden Saison eine sehr junge Mannschaft haben. Man darf gerade zu Beginn hier keine Wunderdinge erwarten. Wir haben Leistungsträger verloren und werden versuchen, dieses mit jungen Leuten zu kompensieren“, so Held.

Dabei hofft der Trainer auch auf die Unterstützung aus dem Umfeld. „Unsere Mannschaft ist nächste Saison ausgeglichener besetzt. Vor allem in der Breite. Wir haben nicht mehr die herausstechenden Spieler, dafür dürfte der Zusammenhalt in der Truppe größer sein. Wenn wir diese Klasse halten wollen, kann es nur über das Kollektiv gehen“.

Auch bei der Sportstätte wird es eine Veränderung geben. So werden die Hüllhorster ihre Heimspiele nicht mehr auf dem Kunstrasenplatz, sondern wieder auf dem Rasenplatz austragen. „Auch dadurch erhoffen wir uns eine bessere Zuschauerzahl“, so Held.

Bei den Neuzugängen baut Held größtenteils auf eher unbekannte Namen. Lediglich ein Name sticht heraus: Kaoa Omar. Der Stürmer kam vom OTSV Pr. Oldendorf und war dort mit über 30 Toren der beste Angreifer der Liga. „Kaoa wird einen Serkan Bodur ersetzen können“, glaubt Enrico Held. Mehr in der Verantwortung rücken werden in der kommenden Saison die verbliebenen, erfahrenen Spieler wie Bastian Bartelheimer, Christopher Schlüter oder Edgar Geistdörfer. Für die Rolle Halilis hat Enrico Held auch schon jemanden im Auge: Neuzugang Julian Granzow vom TuS Nettelstedt. „Ich hätte es mir zwar auch gewünscht, wenn wir ihn an der Seite von Mustafe hätten aufbauen können, aber jetzt wird er halt ins kalte Wasser geworfen“, so der SVHO-Coach.

Im Kampf um den Klassenerhalt zählt der SVHO den HSC Alswede, TuS Levern, TuS Tengern III, BW Oberbauerschaft und SSV Pr. Ströhen zu den direkten Konkurrenten. „In der vergangenen Serie haben wir in der Hinrunde über dem Limit gespielt, in der Rückrunde klar unter dem Limit. Ich würde mir wünschen, uns gelingt diesmal ein Zwischending“, so Held. · mm

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