Handball-Bundesliga: TuS N-Lübbecke verliert wichtiges Spiel gegen Abstiegs-Konkurrent ThSV Eisenach mit 22:24

War es das?

Ein Bild mit symbolischem Wert: Christian Klimek kämpft und geht doch zu Boden. - Fotos: Pollex

Lübbecke - Eine ganz bittere Niederlage für Handball-Bundesligist TuS N-Lübbecke: Der Tabellenvorletzte hat am Sonnabend das wichtige „Vier-Punkte-Spiel“ gegen den Tabellennachbarn ThSV Eisenach mit 22:24 (12:10) verloren. Der Klassenerhalt für die Lübbecker wird immer unwahrscheinlicher. Eisenach steht nun vier Punkte vor den Lübbeckern, der Abstand zum rettenden Ufer beträgt für den TuS weiterhin fünf Punkte.

„Wir werden nicht aufgeben und alles Menschenmögliche tun, um die Liga doch noch zu halten“, sagte Lübbeckes Trainer Goran Perkovac nach dem Spiel. „Wir haben heute nicht den Handball gezeigt wie noch in den drei Heimspielen zuvor.“ Perkovacs Mannschaft lag lange in Führung, gab das Spiel in der Schlussphase allerdings aus der Hand.

Den besseren Beginn erwischten die Gäste aus Thüringen. Nach sechs Minuten stand es 0:3 aus Lübbecker Sicht. Bobby Schagen und zweimal Niclas Pieczkowski konnten den Rückstand aber bis zur zehnten Minute wieder ausbügeln – 3:3.

Danach blieb das Spiel eng. Die Gäste legten ein Tor vor – die Lübbecker glichen aus. So ging es bis zum 7:7 (19.), ehe der TuS durch einen Treffer von Nikola Manojlovic erstmals in Führung ging. Die Hausherren bauten den Abstand kurzzeitig auf drei Tore aus und gingen mit 12:10 in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel gingen die Lübbecker noch einmal durch mit drei Toren Abstand in Führung. Danach konnten die Spieler die Konzentration nicht aufrecht erhalten. Pfostentreffer, Fehlpass und Offensivfoul ließen die Eisenacher wieder ins Spiel kommen. Die Folge war der Ausgleich zum 14:14 in der 39. Minute.

In der Schlussphase kippte das Spiel. Die Lübbecker Piotr Grabarczyk (52.) und Tim Suton (53.) kassierten kurz nacheinander Zeitstrafen. Eisenach nutzte die doppelte Überzahl und ging durch Tomas Urban erstmals seit rund 35 Minuten Spielzeit wieder in Führung – 20:19 (54.). Tim Remer gelang zwar noch der Ausgleich, danach trafen die Gäste allerdings dreimal in Folge zur Vorentscheidung.

In der Schlussphase kam Lübbecke zwar noch einmal ran, ein Wurf von Niclas Pieczkowski über das Tor und ein Treffer von Eisenachs Nicolai Hansen 16 Sekunden vor Schluss besiegelten aber die Niederlage.

„Wir haben von Anfang an nicht frei aufgespielt, uns nicht so bewegt, wie wir uns das vorgenommen haben“, sagte TuS-Trainer Goran Perkovac nach dem Match. „Für uns war das Spiel enorm wichtig und wir sind zu oft verkrampft. Mit 22 Toren zu Hause kann man ein Spiel nicht gewinnen.“ - han

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