Handball-Bundesliga: TuS N-Lübbecke verliert bei HSG Wetzlar 28:31

Chalepo: Rote Karte gegen Blazicko der Knackpunkt

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Enttäuscht: Risto Arnaudovski (l.) und Kreisläufer Frank Loke. ·

Minden-luebbecke - Von Andreas GerthWETZLAR/LÜBBECKE · Die zwei Punkte, um das angepeilte Vorjahresergebnis zu erreichen, muss der TuS N-Lübbecke in den letzten beiden Saisonspielen holen. Am Samstagabend im Auswärtsspiel  bei der HSG Wetzlar gingen die Lübbecker beim 28:31 (14:17) leer aus. Am kommenden Samstag, 1. Juni, gibt es das letzte Saisonheimspiel in der Merkur-Arena gegen den Tabellendrittletzten TV Großwallstadt (Anwurf 19 Uhr).

Für Lübbeckes Torhüter Nikola Blazicko war die Partie in der Rittal-Arena vor 3550 Zuschauern schon nach 29 Minuten beendet. Beim Versuch, einen Konter abzufangen, foulte Blazicko den nach vorne eilenden Tobias Hahn und erhielt von den Schiedsrichtern Robert Schulze und Tobias Tönnies regelkonform die Rote Karte. Für den TuS N-Lübbecke ein echtes Handicap, denn bis dahin hatte der starke TuS-Keeper schon zwei Siebenmeter von Wetzlars Kevin Schmidt abgewehrt.

Apropos Siebenmeter. Die beiden Unparteiischen sprachen insgesamt 15 Strafwürfe aus, zehn für die Gastgeber, die davon nur fünf zu nutzen wussten. Blazicko-Ersatz Dario Quenstedt blieb zweimal Sieger. Beim TuS scheiterten Dennis Wilke und Tomasz Tluczynski jeweils an Marinovic.

An der alten Wirkungsstätte von Trainer Gennadij Chalepo erwischten die gut eingestellten Gäste einen ordentlichen Start. Tomasz Tluczynski traf zum 4:1 (5.), Lübbeckes erfolgreichster Torschütze, Arne Niemeyer (5), war in der 19. Minute zum 10:7 erfolgreich. Nach dem 14:14 (28.) von Jens Schöngarth kassierte der TuS allerdings noch drei Treffer und ging mit einem 14:17-Rückstand in die Pause. „Wir waren klar das bessere Team und liegen trotzdem mit drei Toren zur Halbzeit zurück. Eigentlich hätten wir führen müssen”, erklärte Arne Niemeyer.

Im zweiten Durchgang kamen die Lübbecker nicht mehr entscheidend näher heran. Das 19:21 (42.) von Kristian Svensson war der knappste Zwischenstand. Angeführt von Daniel Valo, Keven Schmidt (beide sechs Tore) und Philipp Müller (5) verstand es die HSG Wetzlar, immer wieder vorzulegen. Frank Loke (23:26), Tim Remer (24:27), Jens Schöngarth (25:28) und erneut Remer (26:29) ließen die Gäste bis in die Schlussphase hoffen, ehe Daniel Valo mit dem 30:26 (59.) für die Entscheidung sorgte.

„Wir hatten einen guten Start, umso enttäuschender war, dass wir zur Halbzeit mit drei Toren hinten liegen. Diesem Rückstand sind wir in der zweiten Halbzeit vergeblich hinterhergelaufen“, analysierte TuS-Coach Gennadij Chalepo und sah in der Roten Karte gegen Nikola Blazicko den Knackpunkt. An seiner früheren

„Insgesamt war

das zu wenig“

Wirkungsstätte hatte sich der 44-Jährige natürlich einen positiveren Ausgang gewünscht, „doch dafür stand unsere Abwehr nicht gut genug. Zudem hatten wir zu viele Strafzeiten. Die Jungs haben gekämpft aber insgesamt war es zu wenig.”

Auch am kommenden Samstag steht für Gennadij Chalepo ein besonderes Spiel an. Dann nämlich wird er im Rahmen seines letzten Heimspiels als TuS-Coach verabschiedet.

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