Bundesliga: TuS N-Lübbecke gewinnt erstes Saisonspiel bei Aufsteiger Erlangen

Perfekte Derby-Vorlage dank Drago Vukovic

+
Überragend und von der Abwehr des Gegners kaum in den Griff zu bekommen: Drago Vukovic drehte in der zweiten Halbzeit auf und markierte sechs seiner acht Treffer.

Erlangen/Lübbecke - Von Andreas Gerth. Der Wechsel von Drago Vukovic nach dieser Saison zu den Füchsen Berlin steht fest. Bis dahin, das hat der 31-jährige Kroate ausdrücklich formuliert, werde er für den TuS N-Lübbecke alles geben. Sollte es Zweifel an dieser Aussage gegeben haben, wurden diese am Samstag Abend getilgt.

Acht Tore, darunter sechs in der zweiten Halbzeit, steuerte Vukovic zum 30:25 (18:15)-Auftaktsieg bei Aufsteiger HC Erlangen bei. Für die Lübbecker ein gelungener Start in ihre 25. Jubiläumssaison in der Handball-Bundesliga. Spätestens jetzt kann man in der Bierstadt den Fokus voll und ganz auf das Derby gegen GWD Minden am kommenden Freitag, 29. August, in der Merkur-Arena (Anwurf 19.45 Uhr) richten.

„Ich muss der Mannschaft ein Kompliment machen. Wir waren von der ersten Spielminute an präsent und hoch konzentriert“, lobte Trainer Dirk Beuchler. Er erlebte in der kleinen, mit 1500 Zuschauern ausverkauften Halle, in der Aufsteiger HC Erlangen laut einer Vorgabe der HBL nur die ersten vier Heimspiele der Saison bestreiten darf, einen Start-Ziel-Sieg seiner Mannen, die den Gegner nur Anfang der zweiten Halbzeit bis auf 17:18 herankommen ließen. Als der TuS kurz darauf, angeführt von Drago Vukovic, auf 26:20 enteilte, war die Vorentscheidung gefallen.

„Über die gesamte Spielzeit betrachtet war es ein souveräner und verdienter Erfolg. Einfach war es in dieser engen Halle gegen einen motivierten Aufsteiger allerdings nicht“, berichtete Lübbeckes Teammanager Zlatko Feric, der den Schlüssel zum Erfolg in der zweiten Halbzeit sah. „Da haben wir Erlangens offensive Deckung geknackt und unsere eigene Abwehrleistung steigern können.“

Positive Signale hatte es im Lager der Ostwestfalen schon vor dem Anpfiff gegeben. Bis auf Kreisläufer Frank Loke meldeten sich alle Akteure einsatzbereit, so auch Christian Dissinger, Niclas Pieczkowski und Ramon Tauabo, deren Einsätze gefährdet waren. Tauabo blieb allerdings wie Ersatztorhüter Malte Semisch auf der Bank.

Beuchler vertraute diesmal ausschließlich Nikola Blazicko, der sich im Laufe der Partie steigerte und am Ende auf elf Paraden kam. Die größten Probleme bereiteten ihm Martin Stranovsky (acht Tore) und der frühere Essener Ole Rahmel (9), die bei Erlangen die herausragenden Akteure, aber auch die Alleinunterhalter waren.

„Wir haben sehr diszipliniert gespielt und kaum technische Fehler gemacht. So kann es weitergehen“, betont TuS-Coach Dirk Beuchler, für den das Derby gegen GWD Minden vor dem Spiel in Erlangen „kein Thema“ war. Das wird sich in dieser Woche ändern.

Treckertreffen in Dreeke

Treckertreffen in Dreeke

Leaks nach Manchester-Anschlag: Trump verspricht Aufklärung

Leaks nach Manchester-Anschlag: Trump verspricht Aufklärung

Ginsengfest und Mittelalter-Spektakel in Walsrode

Ginsengfest und Mittelalter-Spektakel in Walsrode

Vatertagstouren in der Region Rotenburg

Vatertagstouren in der Region Rotenburg

Kommentare