Bundesliga: Gegen Friesenheim raus aus dem Sog oder noch tiefer rein?

Lübbeckes Handball-Welt braucht einen Sieg

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Emotional: Christian Klimek will heute Abend in der Merkur-Arena mit dem TuS N-Lübbecke das Heimspiel gegen Friesenheim gewinnen – gegen seinen Ex-Verein.

Lübbecke - Von Andreas Gerth. Die unangenehme Tabellensituation – korrigierbar. Der schwache Auftritt gegen Melsungen – verziehen. Die erwartete Heimpleite gegen Kiel – abgehakt. Doch jetzt gilt's. Ein Sieg heute Abend in der Merkur-Arena im Heimspiel gegen die TSG Friesenheim (Anwurf 19 Uhr), und die ordentlich durchgeschüttelte Handball-Welt des TuS N-Lübbecke würde sich wieder um einiges ruhiger drehen.

Weichen stellend, Schlüsselspiel und vielleicht sogar ein Schicksalsspiel für den Trainer – die Partie heute gegen den Tabellen-16. ist von allem ein bisschen. Und sie entscheidet, wohin die Reise für den TuS N-Lübbecke geht: Raus aus dem Sog oder noch tiefer rein in den Abstiegsstrudel.

„Jeder weiß um die Bedeutung des Spiels“, stellt Dirk Beuchler klar. „Und wir wollen dieses Spiel gewinnen“, ergänzt der TuS-Coach energisch.

Mit fehlendem Respekt vor dem Viertletzten der Tabelle will Beuchler seine forsche Ansage nicht missverstanden wissen. „Friesenheim stellt eine kompakte 6:0-Deckung, dahinter steht mit Kevin Klier ein guter Torhüter. Sie haben mit Just und Tesch zwei Routiniers und im Rückraum den Rumänen Bogdan Criciotoiu. Wir werden eine gute Leistung brauchen, um sie zu schlagen, das muss jedem bei uns bewusst sein.“

Christian Klimek sei dies bewusst. Der Kreis- und Abwehrspieler trifft heute Abend auf seinen Ex-Verein, doch dies rückt angesichts der sportlichen Bedeutung ein wenig in den Hintergrund. „Wir wollen raus aus dem unteren Drittel, deshalb ist es ein extrem wichtiges Spiel. Für mich zählt am Samstag nur ein Sieg“, unterstreicht Klimek.

„Friesenheim wird kämpfen ohne Ende. Sie haben nur drei Punkte weniger als wir, es besteht kein Grund, überheblich zu sein“, redet Beuchler seinen Akteuren ins Gewissen. Die können heute daran arbeiten, eine bislang enttäuschende Saison zu reparieren.

„Die Mannschaft kann mehr“, räumt der Trainer ein. Verschiedene Faktoren seien dafür verantwortlich, warum dieses „mehr“ bislang wenig zu sehen war. „Die Mannschaft hat Charakter, kein Spieler will absteigen. Und wir werden am Samstag präsent sein“, so Beuchlers Plädoyer.

Der 43-Jährige ist Profi und weiß: Jetzt gilt's.

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