VfL Osnabrück II Sieger in Oppendorf / 300 Zuschauer und spannender Verlauf

Blitzturnier mit dem letzten Einschlag entschieden

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Die Spieler des VfL Osnabrück II haben das Oppendorfer Turnier mit Offensivfußball gewonnen. Dem Team gratulierten Uwe Klasing (v.r.) und Michael Wetzig. ·

Oppendorf - Von Andreas GerthHartmut Hucke hatte schon angefangen zu rechnen. „Alle drei Mannschaften haben drei Punkte, auch die Tordifferenz ist gleich“, berichtete der Platzansager, während gestern Nachmittag die letzte Partie des Oppendorfer „Blitzturniers“ noch lief und die Gäste vom VfB Oldenburg II die Latte trafen. Das wären das 3:1 und der Turniersieg gewesen, doch es schlug auf der anderen Seite ein – VfL Osnabrück II heißt der Sieger des wohl spannendsten Oppendorfer Fußball-Turniers der letzten Jahre.

„Das war ein schönes Turnier“, meinte der Osnabrücker Trainer Joe Enochs noch kurz und überließ das Feld bei der Siegerehrung seinen Schützlingen. Dort honorierten Michael Wetzig und Uwe Klasing im Namen des TuS Oppendorf den erfolgreichen Auftritt des niedersächsischen Oberligisten mit der Übergabe der Siegprämie. Der Abschluss eines gelungenen, hochwertigen Fußball-Turniers mit zwei Oberligamannschaften und einem Landesligisten.

Eigentlich war sogar eine Regionalliga-Mannschaft für das bekannte Dreier-Turnier in Oppendorf eingeplant gewesen, doch wegen einer Terminüberschneidung hatte der VfB Oldenburg „nur“ seine U23 nach Stemwede schicken können. „Dafür haben sich die Oldenburger sehr gut verkauft“, lobte Michael Wetzig. Ein Kompliment verdiente sich aber auch der SV Rödinghausen. Der westfälische Oberliga-Aufsteiger hatte das erste Spiel gegen Osnabrück II durch einen „Knockout“ in der Schlusssekunde mit 2:3 verloren, sich aber nicht hängen lassen und das Turnier nach einem 1:0-Sieg gegen Oldenburg auf Platz zwei abgeschlossen.

Das erste Spiel zwischen Rödinghausen und Osnabrück II war wohl auch das beste. Beide Teams agierten offensiv, was zu vielen Torraumszenen und schließlich auch zu fünf Treffern führte. Cihan Bolat traf für Rödinghausen zum 1:0, die Osnabrücker drehten den Spieß jedoch postwendend um durch einen Doppelschlag von Malte Nieweler und Steven Bentka. Auch beim 2:2 durch Lars Schröder blieb es nicht, weil der Osnabrücker Mehmet Kodes mit der letzten Aktion des Spiels einen Freistoß genial in den Winkel zirkelte und sich danach von einem Mitspieler die Schuhe putzen ließ. Schiedsrichter Eugen Fritz (Preußen Espelkamp) pfiff die Partie gar nicht erst wieder an.

„Dass es am Ende so spannend geworden ist, spricht für die Ausgeglichenheit des Teilnehmerfeldes“, betonte Michael Wetzig, der sich darüber freuen durfte, dass das Engagement des Vereins gestern mit dem Besuch von rund 250 Zuschauern belohnt wurde.

Die Osnabrücker gewannen übrigens nicht nur das Turnier, sondern auch viele Sympathien in Oppendorf. Sie hatten (wie auch der SV Rödinghausen) mehrere Trikots und Fanartikel mitgebracht, die am Nachmittag unter den Zuschauern verlost wurden.

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