Fußball-Kreisliga A: Neuer Trainer soll in Levern die Trendwende schaffen

Binder: „Ich bin guter Dinge“

+
Beim 1:5 gegen den HSC Alswede erlebte der TuS Levern seinen Tiefpunkt. ·

Wehdem - Nur ein gutes Jahr war er weg, jetzt soll Holger Binder als neuer alter Trainer die Trendwende beim Fußball-Kreisligisten TuS Levern schaffen – und das möglichst schnell.

Nach sieben Spielen ohne Punkte hatten sein Vorgänger Ciro Ronzetti und der Verein ihre Zusammenarbeit, wie berichtet, Mitte vergangener Woche beendet. Ob sich die Aufbruchstimmung schon morgen Nachmittag (Anstoß 15 Uhr) gegen den VfL Frotheim bemerkbar machen wird, ist fraglich, denn Binder ist erst am Donnerstag aus dem Urlaub zurückgekehrt.

Gestern Abend traf er sich mit der Mannschaft zum ersten gemeinsamen Training, in dessen Mittelpunkt aber eher das Gespräch mit den Spielern denn Leibesübungen stehen sollten. „Nach sieben verlorenen Spielen hängen die Köpfe weit unten. Die müssen jetzt erstmal aufgerichtet werden“, so Binder, der weiß, dass das am besten mit Siegen geht.

Auch wenn der Blick auf die Tabelle eine desaströse Bilanz zeigt, ist der neue Trainer voller Optimismus. „Man muss sich nach sieben Spieltagen nicht in die Hose machen. Ich bin guter Dinge, dass es zum Klassenerhalt reicht“, so Binder. Er sieht eine hohe Qualität in der Mannschaft, die bislang allerdings nicht habe abgerufen werden können. Das liege zum einen daran, dass Daniel Hegerfeld als einziger Neuzugang durchgespielt habe. Die anderen als Verstärkung verpflichteten Spieler seien entweder verletzt oder aufgrund privater Probleme nicht einsatzbereit. „Wir müssen sehen, dass wir diese Spieler fit kriegen, denn ohne sie wird es schwierig“, so Binder.

Zudem sieht er Defizite in der Umstellung von Libero auf Viererkette. Die mangelnde Abstimmung in der Abwehr ist ein Grund dafür, dass der TuS Levern in der noch jungen Saison bereits 23 Gegentore kassiert hat. Nur Hüllhorst-Oberbauerschaft ist schlechter. Seine wichtigste Aufgabe sieht Binder darum darin, Ordnung in die Defensive zu bringen. „Ich werde das Spielsystem ändern und den Spielern klare Vorgaben geben, die sie dann hoffentlich umsetzen.“

Weit mehr als den Klassenerhalt hat der TuS Dielingen im Blick. Die Mannschaft von Spielertrainer Tom Westerwalbesloh will am Saisonende ganz oben stehen und hat diesen Anspruch bislang durch gute Leistungen untermauert. Gegen Oberbauerschaft leisteten sich die Gelb-Blauen zuletzt zwar einen Aussetzer, im Kreispokal-Halbfinale am Dienstag traten sie allerdings wieder kämpferisch stark auf. „Die Mannschaft hat viel mehr investiert. Ich hoffe, dass wir da gegen Fabbenstedt weitermachen“, so Westerwalbesloh. Dass die Fabbenstedter nicht zu unterschätzen sind, haben sie am Dienstag bewiesen, als sie Titelaspirant SC Isenstedt einen Punkt abrangen.

Weil TuRa Espelkamp morgen pausiert, kann der ISC gegen den SV Hüllhorst-Oberbauerschaft wieder die Tabellenführung übernehmen. Die Rollen sind klar verteilt, denn der SVHO hat bislang nur einen Sieg gegen Alswede vorzuweisen.

Der FC Lübbecke bekommt es morgen mit Türk Gücü Espelkamp zu tun, SV Oberbauerschaft spielt in Blasheim, und der HSC Alswede empfängt den TuS Tengern III. · mer

Das könnte Sie auch interessieren

Der Montag auf dem Bremer Freimarkt

Der Montag auf dem Bremer Freimarkt

Ägyptische Assassinen und Prinzessinnen retten mit Mario

Ägyptische Assassinen und Prinzessinnen retten mit Mario

Hommage an Farbe: Yves Saint Laurent-Museum in Marrakesch

Hommage an Farbe: Yves Saint Laurent-Museum in Marrakesch

Im Himmelbett am Wasserloch: Luxussafaris in der Savanne

Im Himmelbett am Wasserloch: Luxussafaris in der Savanne

Kommentare